Passwort-Sicherheit: Es gibt noch viel Luft nach oben

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Zahlreiche Internet-User in Deutschland sind bei der Wahl ihrer Passwörter zu bequem. Das geht zulasten der Sicherheit.

Ganze 29 Prozent der User nutzen für verschiedene Online-Dienste dasselbe Passwort, auch wenn das große Sicherheitsrisiken birgt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom.

Dabei sind sich die Menschen im Land dem Thema Passwort-Sicherheit grundsätzlich bewusst. Immerhin 75 Prozent aller Internet-User achten bei der Erstellung neuer Passwörter auf einen Mix aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Jahr 2020 (73 Prozent).

Ihr Passwort in regelmäßigen Abständen ändern 38 Prozent der Nutzerinnen und -Nutzer, einen sicheren Passwort-Generator oder einen Passwort-Safe zur Erstellung oder Verwaltung ihrer Passwörter haben lediglich 18 Prozent im Einsatz und nur 7 Prozent erklärten, sie würden verschieden starke Passwörter für unterschiedliche Online-Dienste nutzen.

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im November 2021 durchgeführt hat. Dabei wurden 1.143 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 1.034 Personen, die das Internet nutzen. Die Frage lautete: „Welche der folgenden Aussagen treffen auf Sie bei der Erstellung von Passwörtern für Ihre Online-Dienste, wie zum Beispiel E-Mails, soziale Netzwerke und Konten beim Online-Shopping zu?“

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  1. Alex 🪴

    Ich nutze 1Password. Sollte ich irgendwo ein Passwort doppelt benutzen, werde ich sofort benachrichtigt. In der Regel kommt das aber gar nicht vor, da ich mir für jeden Dienst b.z.w. Website, ein eigenes Passwort generieren lasse.

    1. Jodeler 🌟

      Vielleicht auch für mich endlich mal ein Grund konsequent für jeden Zugang ein eigenes Passwort zu machen. Aber nervig ist dass schon alles. Wenn ich mal 70 bin, blicke ich sicher nichts mehr, und werde schanlos ausgenommen wie eine Weihnachtsgans (hört sich lustiger an als es ist).

      1. Alex 🪴

        Hatte vor Jahren auch immer die Angewohnheit bei vielen Diensten das selbe oder ein ähnliches Passwort zu verwenden. Irgendwann habe ich aber nicht mehr durchgeblickt, welche Mail/Name b.z.w. Passwort ich wo genutzt habe. Dann habe ich mich einmal hingesetzt, sehr viel ausgemistet und direkt alles (mit jeweils neuem Passwort) in 1Password übertragen. Wenn man einmal alles angelegt hat, ist es deutlich angenehmer und man hat über alles einen genauen überblick. Man muss sich nur einmal überwinden und sich die Arbeit machen.

        1. Jodeler 🌟

          So in der Richtung habe ich es vor 2 Jahren gemacht. Alles in SafeinCloud eingetragen und gleichzeitig ausgemistet.
          Das gute ist ja auch an solchen Systemen, dass man immer den Überblick hat, wo man Konten gemacht hat. An sich muss ich jetzt nur noch jedem Account ein eigenes Passwort geben, dann habe ich es auch geschafft. Werde ich mal in den nächsten Wochen an einem freien Tag angehen.

        2. Jodeler 🌟

          Erledigt! Insgesamt waren es 83 Passwörter! Bin begeistert. Jetzt wo es erledigt ist, hat man auch ein tolles Gefühl, dass man überall ein anderes Passwort hat. Die ganze Aktion hat aber schon so 3 Std. gebraucht. Aber es lohnt sich.

  2. pancras 👋

    Das liegt zum einen an der quasi Unverwaltbarkeit der elendig vielen Accounts, an denen die User angemeldet sind. Ein sicherer Passwort Manager kann hier aber Abhilfe schaffen, der per Telefon App auch mit dem Browser synct.

    Das andere sind die Bequemlichkeit und Dummheit vieler User.

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