Volkswagen plant großen Sprung für Plug-In-Hybride

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Die Zukunft ist rein elektrisch, auch bei Volkswagen. Doch für die Übergangsphase benötige es noch normale Verbrenner und auch die Plug-In-Hybriden sind weiterhin hoch im Kurs bei den Automobilherstellern, immerhin werden diese gut gefördert.

Volkswagen hat daher diese Woche bestätigt, dass man einen großen Sprung für diese Kategorie plant. Es wird vielleicht der letzte große vor dem finalen Schritt zur reinen Elektromobilität sein, aber es ist nochmal einer für 2023/2024 geplant.

Volkswagen: Hybrid-Modelle mit 100 km Reichweite

Was hat der Konzern für die kommende Generation geplant? Beim Verbrenner wird der 1.4 TSI durch den 1.5 TSI ersetzt, es ist aber keine neue Generation, sondern nur eine Evolution der aktuellen Motorenversion – mehr wird nicht mehr kommen.

Die Reichweite soll deutlich gesteigert werden und Volkswagen peilt bis zu 100 km an. Außerdem will man endlich auf 11 kW beim AC-Onboard-Lader setzen (warum nicht gleich 22 kW?) und tatsächlich auch einen CCS-Anschluss verbauen.

Dieser Schritt würde es auch Hybrid-Fahrern ermöglichen an die Schnellladesäule zu fahren, wobei ich nicht davon ausgehe, dass die Ladeleistung bei über 50 kW liegen wird. Die Autos könnten die Schnellladesäulen also auch eher verstopfen.

Plug-In-Hybride: Förderung wird strenger

Volkswagen wird diesen Weg aber auch aus einem bestimmten Grund gehen, denn es ist mit deutlich strengeren Vorgaben für die Förderung von Plug-In-Hybriden in den nächsten Jahren zu rechnen. Aktuell gibt es keine Vorgabe für die Reichweite, aber die wird kommen und sie dürfte bis 2024 dann auch zügig ansteigen.

Ich wäre ja ehrlich gesagt dafür, dass wir die Förderung hier langsam auslaufen lassen und gegen 2023 streichen. Das ist nur meine persönliche Sichtweise, aber ich glaube nicht, dass die Hybrid-Förderung die Mobilitätswende voranbringt.

Wie ein VW ID.3 von Skoda aussehen würde

Skoda Enyaq Iv Header

Skoda wird nach dem Enyaq noch eine Coupé-Version des SUVs zeigen, die dann ab 2022 verkauft wird. Für 2024 oder 2025 ist noch ein kompaktes Elektroauto bei Skoda geplant, doch seit Sommer steht auch ein Pendant zum VW ID.3 im…27. September 2021 JETZT LESEN →


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  1. Daniel

    Plug in Hybride werden doch zu einem großen Teil nur von Firmen gekauft wegen der geringeren Versteuerung und weil man seinen Mitarbeitern keine Möglichkeit anbieten kann/möchte die Autos in der Firma zu laden. Meiner Meinung nach ein Unding diese Art von Autos überhaupt finanziell zu fördern

  2. Mario

    Ich fahre selbst einen Superb IV. Genau aus den von dir beschrieben Gründen, Steuern und eine bessere gesicherte Reichweite als wie mit einem puren Elektroauto. Bei externen Terminen von mehr als 300km ist das mit dem Ladenetz und den Ladezeiten leider noch nicht gut. Auch die Verbreitung von den vielen langsamen 11kw Ladern ist nervig. Mit den 50-60km rein elektrisch kann ich einmal auf die Arbeit und zurück fahren. Danach ist der Tank leer. Bei uns am Stadtrand von Berlin gibt es allerdings kaum Ladesäulen fürs Übernachtladen. Also entweder mehr Reichweite bei Hybrid. So 150km wären prima.

  3. DerWeise

    Dass es aktuell keine Vorgaben für die Reichweite gibt stimmt so nicht. Für Autos die noch dieses Jahr zugelassen werden gelten mindestens 40 km Reichweite. Ab nächstem Jahr 60 km und 2024 sind es 80km.
    Die Alternativen 50g CO2 entfallen auch ab Oktober nächsten Jahres.
    Da würde ein Großteil der heutigen Hybrid Fahrzeuge raus fallen da die wenigsten die 60 km schaffen.

  4. DerWeise

    Ansonsten finde ich die Brücken Technologie sehr sinnvoll. Ich habe nur auch einen Hybrid bestellt und kann so erste Elektro Erfahrungen sammeln ohne auf dem Weg in den Urlaub ohne Ladestelle dazustehen.
    In 3 Jahren mag das alles anders aussehen aber aktuell ist Europa noch nicht so weit mit seinem Versorgungsnetz.

  5. Jennss

    100 km Reichweite sind ein großer Schritt zu mehr elektrischem Anteil beim Fahren, aber die Haltbarkeit der Akkus wird damit noch nicht so sein wie bei e-Autos, denn die Zyklenzahl bleibt wohl immer noch recht hoch. Der Verbrenner wird nur weniger genutzt. Und E-Autos sind rein elektrisch deutlich kräftiger als Hybride im e-Modus. Bei Hybriden kommt der Fahrspaß erst mit Verbrenner dazu, dessen Einsatz man eigentlich zu vermeiden versucht. Aber solange die E-Infrastruktur noch nicht perfekt ist, sind sie eine akzeptable Lösung.

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