VW ID.3: Volkswagen liefert diverse Software-Funktionen nach

Volkswagen Vw Id Id3 Header

Volkswagen wird heute den Konfigurator für den VW ID.3 in der 1st Edition öffnen und wer möchte, der kann sein Modell ab September fahren. Gestern hatten wir übrigens die Preise vom VW ID.3 im Blog. Doch auch Volkswagen räumt nun offen ein, was seit Monaten berichtet wird: Die Software ist noch nicht fertig.

VW ID.3: Einige Software-Funktionen fehlen

In der letzten Pressemitteilung sprach man davon, dass App Connect und der Fernbereich des Head-up-Displays erst 2021 mit einem Update kommen werden, wenn man den VW ID.3 1st schon im September fahren möchte. Dinge wie Apple CarPlay und Android Auto werden noch nicht funktionieren.

Mittlerweile sind auch die ersten Fahrberichte von Serienfahrzeugen online und bei Spiegel hat man erfahren, dass auch die Einparkautomatik noch nicht fertig sei und später kommen wird. Besonders schmerzhaft für Volkswagen: Das Modul für OTA-Updates fehlt beim VW ID.3 beim Start ebenfalls noch.

Vw Id.3 Interieur

Das Unternehmen spricht davon, dass die ersten Kunden also mindestens einmal in die Werkstatt fahren müssen. Volkswagen streicht dafür drei Leasingraten (es ist aber unklar, welchen Rabatt die Barzahler bekommen). Ab dem vierten Quartal sollen dann die ersten Modelle ausgeliefert werden, die „fertig“ sind.

VW ID.3: Qualität „beschämend billig“

Grundsätzlich ist es okay, wenn man Software-Funktionen nachreicht, das ist in der Tech-Branche sogar üblich. Und die Autohersteller entwickeln sich gerade zu Tech-Unternehmen (Hersteller wie Tesla sind es sogar schon). Nur das mit den fehlenden OTA-Updates ist schade, das hätte die Sache erleichtert.

Ich bin gespannt, wie der Prozess beim VW ID.3 sein wird. Beim Spiegel wird übrigens auch berichtet, dass viele Elemente im ID.3 „beschämend billig“ wirken und das Elektroauto zwar teurer als ein Golf sei, aber nicht die Qualität liefere.

Das wird bei Tesla gerne kritisiert, aber ich vermute, dass der VW ID.3 ein Problem hat: Er soll irgendwann auch mit einem kleineren Akku und für unter 30.000 Euro verkauft werden (und trotzdem Gewinn machen). Da muss man dann bei Modellen für 50.000 Euro Abstriche machen. Mal schauen, wie das ankommt.

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