Smashcast: Das ist die neue Streaming-Plattform von Hitbox und Azubu

Anfang Januar übernahm das kalifornische Unternehmen Azubu die aus Österreich stammende Streaming-Plattform Hitbox, um das zu Amazon gehörende Twitch.tv noch einmal groß angreifen zu können. Zu diesem Zweck wurden nun beide Dienste zu Smashcast zusammengelegt – einer neuen Streaming-Plattform für den eSport-Bereich.

Mit Smashcast wollen Azubu und Hitbox dem Platzhirsch auf dem Markt der Streaming-Plattformen, Twitch, noch einmal groß Konkurrenz machen. Seit heute ist Smashcast am Start, die Webseite der beiden „alten“ Plattformen leiten ab sofort auf den neuen Dienst um. Apps sind zudem, wie es sich für einen gut geplanten Start gehört, für Android und iOS verfügbar.

Smashcast
Preis: Kostenlos
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Technisch basiert Smashcast auf der Hitbox-Technologie und verwendet HTML5. Streams sind bis zu einer 4K-Auflösung bei 60 fps möglich, wozu ein eigenes Produktionsstudio in Wien zur Verfügung steht. Von diesem aus sollen zukünftig auch qualitativ hochwertige eSport-Streams ausgestrahlt werden.

Hype-O-Meter

Eines der neuen Features von Smashcast stellt der Hype-O-Meter dar. Über diesen können bei eSport-Übertragungen Zuschauer ihr favorisiertes Team virtuell anfeuern, indem sie Emojis bzw. das Team-Logo spammen. Dargestellt wird die Unterstützung dann innerhalb eines Diagramms am unteren Ende der Übertragung.

Des Weiteren ist unterhalb eines jeden Streams ein Feed zu sehen, über den der Kanalbesitzer Informationen, Umfragen oder VODs mit seinen Fans teilen kann. Außerdem können sich diese die aktuelle Übertragung auch weiterhin ansehen, wenn sie sich beispielsweise durch das Profil eines Streamers bewegen. Möglich wird das durch den an der rechten Seite, oberhalb des Chats implementierten Mini-Video-Player. Zu guter Letzt ist auch noch eine Option zur Verknüpfung mit Discord vorhanden, um beispielsweise Subs und Mods mit dem Dienst zu synchronisieren.

Zum Start von Smashcast bietet die Plattform interessierten Streamern einen umfangreichen Support, vermutlich werden auch Exklusiv-Verträge mit einigen eSport-Teams hinzukommen. Momentan ist bei Smashcast noch nicht so viel los, das wird sich die kommenden Tage bzw. Wochen aber sicherlich noch ändern. Ob es jedoch reichen wird, um die Marktmacht von Twitch noch einmal zu gefährden, muss abgewartet werden.

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