Sony: Keine Pläne die Mobilfunksparte zu verkaufen oder auszusteigen

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In den letzten Monaten gab es immer mal wieder das Gerücht, dass Sony die Mobilfunksparte verkaufen möchte. An diesem Gerücht ist aber wohl nichts dran, zumindest laut Hiroki Totoki, dem Chef von Sony Mobile.

Die Mobilfunksparte von Sony läuft nicht so gut, wie sie das vielleicht bei dem ein oder anderen Konkurrenten tut. Daher gab es in der Vergangenheit, wie zum Beispiel Anfang des Jahres, immer wieder Gerüchte über einen Ausstieg aus dem Smartphonemarkt. Diese wurden jetzt von Hiroki Totoki dementiert, der in einem aktuellen Interview eine ganz klare Richtung genannt hat.

Smartphones sind das Zentrum von vielen miteinander verbundenen Geräten und Sony hat beispielsweise auch an dem Internet der Dinge Interesse, ein Verkauf der Mobilfunksparte kommt also gar nicht in Frage. Gerüchte wie das sind laut Totoki wegen dem großen Verlust von 2014 ausgekommen, doch der hat vor allem mit dem Kauf der Ericsson-Anteile zu tun, die teuer waren.

Das und die Tatsache, dass man sich kurz davor von der Vaio-Abteilung getrennt hat, waren wohl für viele Grund genug solche Gerüchte zu verbreiten, an denen aber nichts dran sei. Sony ist finanziell gut aufgestellt und wird hier nicht einfach aussteigen. Die Probleme bestreitet er allerdings nicht, doch auch dafür gibt es bereits einen Plan, den man in Zukunft verfolgen wird.

Und wie das in der Wirtschaft oftmals so ist, wird das über Entlassungen passieren. Bis zu 20 Prozent der Mitarbeiter sollen bis Ende nächsten Jahres entlassen werden. Man möchte die Kosten so um 30 Prozent senken. Man hat einen Plan und diesen wird man durchziehen, 2015 soll das Jahr sein, in dem der Prozess für das neue Sony beginnt. Man befindet sich im Wandel.

Für die Zukunft möchte man sich mehr auf das Benutzererlebnis fokussieren und beim Internet der Dinge sieht man nicht nur die Smartwatch, hier gibt es laut Totoki noch viele weitere Möglichkeiten für Gadgets, die man mit dem Smartphone verbinden kann und Sony arbeitet daran. Allgemein ein durchaus lesenswerter Artikel, den man übrigens bei Arabian Business nachlesen kann.

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