Sony LinkBuds S im Test: Ich habe nur ein Problem

Sony Linkbuds S Header

In den letzten Tagen habe ich wieder einige In-Ear-Kopfhörer getestet, darunter auch die LinksBuds S von Sony. Das erste Modell mit der Öffnung war nicht mein Fall, dafür gibt es den Transparenzmodus und ich will nicht auf ANC verzichten. Die neue Version sagte mir aber zu, da das große Feature ein kompaktes Design ist.

Sony wirbt mit „ultraleichtem“ Kopfhörer

Die Haptik und Passform eines Kopfhörers sind für mich sehr wichtig, daher nutze ich auch oft Modelle, die nicht das beste ANC oder den besten Klang haben, die aber einfach perfekt bei mir im Ohr sitzen. Und es ist der Grund, warum die AirPods Pro herumliegen, denn Stängel sind in der heutigen Zeit nicht mehr angenehm.

Kommen wir aber zu den LinkBuds von Sony, die im Mai vorgestellt wurden. Die kosten etwa 200 Euro und man kann sie in drei Farben kaufen. Den besten Preis findet ihr bei Idealo, aber der Preis ist aktuell noch sehr stabil und daher kann man auch einfach bei Amazon vorbeischauen, die derzeit sogar den Bestpreis haben.

Sony Linkbuds S Header

Fazit im Alltag? Sie sind wirklich sehr klein und leicht und sitzen bei mir perfekt im Ohr, sie lassen sich super angenehm tragen. Das ANC ist für diese Größe gut. Nicht so gut wie beim Flaggschiff von Sony (WF-1000XM4), aber gut. Und mit 6 Stunden reicht mir die Akkulaufzeit auch aus, diese Punkte sind also alle top abgehakt.

Nur eine Sache würde finde ich als Sportler nicht optimal: Touch-Steuerung. Da kommt es bei mir zu oft zu Fehleingaben. Richtige Tasten finde ich angenehmer. Doch das „Problem“ habe ich häufiger und es ist okay, das meinte ich hier nicht.

Mein Problem mit den Sony LinksBuds S

Allerdings habe ich ein Problem, bei dem ich herausfinden wollte, ob es mich am Ende wirklich so sehr stört (da eben der Tragekomfort ungeschlagen ist): Sound.

Sony Linkbuds S Ohrteil

Die Höhen klingen gut und die Lautstärke ist auch okay, es gibt ja auch ANC. Doch bei den kräftigeren Tönen und beim Bass bin ich eher enttäuscht. Ich nutze solche Kopfhörer auch im Sport und da höre ich gerne basslastige Musik. Die LinkBuds S haben mich nicht zufriedengestellt und waren den anderen Modellen unterlegen.

Randnotiz: Neben dem Sony WF-1000XM4 nutze ich noch den Jabra Elite Active 7 und derzeit den Sennheiser True Wireless 3 (Test folgt). Das Modell von Jabra ist etwas günstiger, auch sehr kompakt und hat ein schlechteres (eigentlich kein) ANC.

Doch es macht im Sport mehr Spaß, weil der Bass abliefert.

Sony Linkbuds S Offen

Ich könnte damit leben, dass Sony für die LinksBuds S etwa 200 Euro haben will, ich finde die App gut, das ANC ist sehr passabel und sie sitzen noch eine kleine Ecke besser im Ohr, als das Modell von Jabra (was mein Favorit im Sport ist). Mich hat der Sound aber nicht abgeholt. Und ja, sowas ist am Ende sehr subjektiv.

Der Ansatz von Sony gefällt mir aber äußerst gut, denn wäre der Sound einfach nur etwas kräftiger und basslastiger, wäre das meine neue Nummer 1 geworden. Und weil er eben so angenehm klein und leicht ist, wollte ich das auch. Ich mache ja bei Jabra schon Abstriche für den Tragekomfort, hier wäre das für mich aber zu viel.

Stört euch nicht? Man kann Kopfhörer ja leider schwer testen, wie das mit einem Handy bei Saturn möglich ist. Wer aber von sich weiß, dass es beim Bass nicht so extreme Ansprüche hat und es im Sport richtig „drücken“ muss, der sollte sich die LinkBuds S von Sony anschauen. Das Konzept gefällt, ist nur leider nicht für mich.

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  1. Philipp 🎖

    Komisch, früher waren gerade die Sony Kopfhörer eher Basslastig.
    Aber vielleicht kriegt man aus so kleinen Dingern auch einfach nicht mehr raus.

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