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Sprachassistenten – Schöne neue Star-Trek-Welt

Sprachassistenten wie Siri oder S-Voice sollten die Smartphonewelt revolutionieren. Siri macht vor wie Sprachassistenz funktionieren sollte, Google Glass soll komplett mit Stimme bedienbar sein, das Moto X hört immer mit, wartet quasi auf euren Sprachinput. In der Realität sieht das ganze natürlich wieder anders aus. Die meisten meiner Bekannten, inklusive mir selbst, kommen sich irgendwie doof dabei vor in ihr Telefon zu reden. Vor allem in der Öffentlichkeit ist das ein Problem. Tatsächlich kamen sich meine Eltern auch doof dabei vor in der Öffentlichkeit in backsteingroße Telefone zu sprechen. Heute ist das normal und gesellschaftlich akzeptiert.

Seit ich ein iPhone mit Siri habe, stelle ich immer öfter fest, dass ich die Spracheingabe benutze. Hier mal einen Timer stellen, da mal Musik starten und dort mal eine Notiz anlegen. Ich erwische mich auch immer häufiger dabei, wie ich mir Siri in anderen Bereichen wünsche. Wenn man mal alle Datenschutzbedenken beiseite lässt, ein Wohnzimmer mit einem sirifähigen und immer lauschenden AppleTV, wäre doch eine feine Sache, oder? Fernseher per Spracheingabe steuern, Musik abspielen, ohne die Fernbedienung oder das Smartphone zu suchen, durch Bilder browsern und was die Dinger sonst noch alles können.

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Einen Schritt weiter gedacht, ein Device, dass das Haus vernetzt. Herd anmachen, Waschmaschine anmachen, Heizung und Licht steuern. Ein einfaches “Computer: Befehl”.

Das Haus ist nicht die Grenze. Apple hat vor kurzem seine CarPlay vorgestellt, auch hier ist eine funktionierende Sprachintegration sehr sinnvoll. Bisherige Lösungen waren, positiv ausgedrückt, benutzbar. Im Auto stellt sich natürlich immer die Frage, wie sehr lenkt das Spielen am Radio oder an CarPlay vom fahren ab. In den USA, wo ein Tempomat kein Feature, sondern Standard ist und die Straßen aus ewig langen Geraden bestehen (überspitzt ausgedrückt), ist die Gefahr natürlich geringer, als in einer deutschen Innenstadt.

Sprachassistenten waren die ganze Zeit nicht besonders schlau, aber sie werden immer besser. Meinetwegen lerne ich die 100 Befehle auswendig, die ich so in meinem täglichen Leben brauche, bis sie wirklich wie in Star Trek funktionieren. Die Möglichkeiten wären fast grenzenlos.

Einziges Bedenken bleibt wohl der Datenschutz. Wenn dieses Gerät, die ganze Spracherkennung bei mir zu Hause oder im Auto machen würde und nicht in der “Cloud” bei Apple, Google, Microsoft oder ähnlichen Unternehmen, dann sehe ich keinen negativen Aspekt mehr. Das ist aber wohl eher Wunschtraum, als Vision. Trotzdem, ich sage den Sprachassistenten ein große Zukunft voraus.

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