Vodafone: 5G-Entwicklung schreitet voran – 10,2 GBit/s auf der CeBIT erreicht

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Seit mehreren Jahren tüftelt Vodafone nun schon gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden am neuen Mobilfunkstandard 5G, der bis 2020 startklar sein soll. Konnte man die hohen Geschwindigkeiten bisher nur unter Laborbedingungen erreichen, verzeichnete man auf der CeBIT nun eine Datenübertragung von 10,2 GBit/s – ein neuer Rekord.

Mit 5G möchten sich die deutschen Mobilfunkprovider für die Zukunft rüsten und eine nochmalige Steigerung der Geschwindigkeit ermöglichen. Kommt LTE hierzulande aktuell maximal auf 300 MBit/s, werden mit 5G zur Einführung 1 GBit/s möglich sein, bis 2030 möchte man dann bis zu 10 GBit/s durch die Lüfte pumpen. Abgesehen von der Geschwindigkeit soll der Kunde dann auch die kurze Reaktionszeit von einer Millisekunde bemerken, die das mobile Netz zum „Echtzeitinternet“ machen soll.

Die Datenübertragung von 10,2 GBit/s außerhalb von Laborbedingungen stellt nun einen nicht zu verachtenden Meilenstein in der Entwicklung des Standards dar. Zwar sollen erst 2020 die ersten 5G-Netze an den Start gehen, sollten in den kommenden Jahren jedoch keine allzu großen Probleme auftreten, dürfte Deutschland dann recht schnell auf den 5G-Zug aufspringen, der vermutlich wieder einmal in Korea seine Fahrt aufnehmen wird.

5G wird zwar die bestehenden Probleme wie zum Beispiel die schlechte Netzabdeckung oder die geringen Datentarife nicht lösen, dafür rüstet man sich mit dem neuen Mobilfunkstandard für die immer stärker vernetzten Geräte, die in Zukunft auch an das Internet angeschlossen werden müssen. Viele unter dem Begriff Internet of Things zusammengefasste Ideen dürften dann erst Wirklichkeit werden.

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