Die Automobilbranche kämpft und immer mehr Marken brechen ein oder rutschen sogar in eine echte Krise. Gründe gibt es viele, unter anderem auch zu hohe Preise für neue Autos. Wer jetzt aber denkt, dass ich das 2026 bessert, der täuscht sich.

Alexander Sauer-Wagner, der seit einem Jahr der Präsident des VW- und Audi-Partnerverbands (VAPV) ist, hat im Handelsblatt betont, dass „die Listenpreise (…) in der Tendenz deshalb eher steigen“ werden. Der Fokus wird wohl noch mehr auf Leasing rücken, hier sollen die Preise für Elektroautos aber bald attraktiver werden.

Ein neuer VW oder Audi wird also vermutlich bald mehr kosten, wenn man diesen direkt beim Händler kaufen möchte. Der Grund dafür ist recht simpel und auch in anderen Technik-Sparten zu beobachten. Je weniger Einheiten verkauft werden, desto mehr steigen die Preise, damit die Gewinnmarge am Ende nicht einbricht.

Das ist ein Teufelskreis, den man zwar mit aggressivem Wachstum und guten Deals durchbrechen kann, aber das scheinen VW und Audi nicht geplant zu haben. Eine Hoffnung für 2026 gibt es aber, so Alexander Sauer-Wagner. Der VW ID Polo wird von Händlern sehnsüchtig erwartet und könnte Kunden (wieder) zu VW locken.


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  1. René H. 🔆

    Einige chinesische Marken haben schon angekündigt, dieses Jahr mit deutlich aggressiveren Preisen und Leasingkonditionen den EU-Markt fluten zu wollen. Immer mehr dieser Marken ziehen eine Produktion in Osteuropa hoch und umgehen die Zölle.

    Antwort der VW-Händler: Wie erhöhen die Preise!

    Nur zu!

  2. EV6-Driver ☀️

    Das ist das Ende von Volkswagen!

  3. Marc-Oliver Schmidt 🌟

    2020 kostete der VW Polo noch unter 15000€ in der Basisvariante. Irre wie die Preise gestiegen sind.

    In China wären deutsche Autos zu diesen Preisen. Für 30000€ gibt es dort bereits das Xiaomi SU7 Pro, das Welten über den Polo liegt.

    1. Christian 🏅

      Vielleicht auch mal hinterfragen nach dem Wieso.

      Viele Assistenzsysteme, sind nach EU-Vorgabe Pflicht geworden, das spiegelt sich auch in den gestiegenen Preisen wider.

      1. WaZe 👋

        Viele dieser Assistenzsysteme bestehen nur aus einigen Programmzeilen, die den ohnehin im Bordsystem vorhandenen Datenbestand verarbeiten. Da ist der zusätzliche Aufwand eher gering.

    2. René H. 🔆

      Das geht nur, weil das gesamte Lohn- und Preisniveau in China um den Faktor 2-3 niedriger ist als bei uns. Wir können natürlich auch die gesamte Autoproduktion inkl. aller Zulieferteile nach China auslagern. Wenn die EU dann auch noch die Schutzzölle wieder abschafft, dann kriegen wir hier auch solche Preise wie in China. Nur gibt es dann hier keine Autoindustrie mehr -> Wegfall von Millionen an Arbeitsplätzen.

  4. rogh 💎

    Liebe VAG: Ich möchte aber gar keinen Händler mehr finanzieren müssen. Wir leben im Jahr 2026 und ich möchte mein Auto ohne Basar-Modus einfach bestellen, abholen und fertig.
    Dann wird es beim nächsten Auto halt wieder ein Tesla werden.

  5. puk 🌟

    ich frag mich für wen der Schock am Ende größer ist, wenn dann keiner mehr VW kauft.

    1. Warpig 🎖

      Glaube nicht, das viele Leute das hier mitbekommen. VW wird in der breiten Gesellschaft dennoch gekauft werden.

      1. EV6-Driver ☀️

        Die werden nicht gekauft, sondern von Firmen geleast.

  6. Enno 👋

    Werden deren Karren eben nicht gekauft . Gibt genug andere Hersteller mit guten Modellen. Wenn alle Stricke reißen gibt’s als preisliche alternative die Chinesen.

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