VW ID Cross vorgestellt: Volkswagen zeigt die neue Elektro-Hoffnung
Der VW ID Polo ist bereits offiziell und kann bestellt werden, laut Volkswagen ist das Interesse groß, doch in diesem Jahr folgt noch ein Modell in dieser Klasse, denn mit dem VW ID Cross bringt man noch eine SUV-Version auf den Markt.
Der VW ID Cross ist das Pendant zum VW T-Cross, wie es der VW ID Polo zum VW Polo ist. Die beiden Modelle waren einst als VW ID.2 und VW ID.2X geplant, aber sie wurden überarbeitet und Volkswagen entschied sich später für klassische Namen.
Das kostet der elektrische VW ID Cross
Preislich geht es bei 28.000 Euro los, der SUV ist also doch spürbar teurer als der Polo für unter 25.000 Euro, und er nutzt auch die neue Designsprache von VW, die man „Pure Positive“ nennt. Bei den Elektromotoren gibt es die bekannte Auswahl mit 85 kW, 99 kW und 155 kW und bei den Akkus sind es 37 kWh oder 52 kWh.
Geladen wird mit 90 kW oder 105 kW und die große Version mit etwas weniger Leistung kommt auf eine Reichweite von 427 km. Volkswagen spricht hier vom „Potenzial eines Erfolgsmodells“, welches ab Herbst 2026 bei den Kunden steht.
Der VW ID Cross ist 4.153 mm lang und 1.581 mm hoch, wir sprechen also nicht wirklich von einem SUV, sondern eher eine SUV-Optik. Da die Basis allerdings eine echte Elektro-Plattform (MEB+) ist, gibt es mehr Platz als im Verbrenner (MQB).
Außerdem wirbt man, endlich, mit einem Frunk, also einem Kofferraum vorne, den man beispielsweise für (dreckige) Ladekabel nutzen kann. Es handelt sich um einen Frontantrieb, wie bei allen anderen drei Modellen auch, und das steht zur Auswahl:
- VW ID Cross Trend: generell 85 kW (116 PS) und 37-kWh-Batterie.
- VW ID Cross Life und ID Cross Style: serienmäßig 99 kW (135 PS) und 37-kWh-Batterie
- VW ID. Cross Life und ID Cross Style: optional 155 kW (211 PS) und 52-kWh-Batterie
Bisher ist unklar, ob ein VW ID Cross GTI mit mehr Leistung vorgesehen ist, wie beim VW ID Polo, da es aber keinen VW T-Cross GTI gibt, würde ich vorerst nicht damit rechnen. Es deutet sich bisher auch nicht an. Sollte der elektrische Cross aber ein großer Erfolg werden, würde ich sowas später auch nicht ausschließen.
Im Innenraum gibt es die bekannten Displays und wieder mehr Knöpfe und Basis für die Software ist, wie bei allen Modellen mit MEB+, Android Automotive. Aber nicht mit Google-Diensten, sondern mit den Apps, die es im Store von Volkswagen gibt.
Bei den Hatchbacks wird sich sicher der elektrische Polo durchsetzen und den Raval von Cupra dominieren, bei den SUVs bin ich aber gespannt, ob der Cross von VW oder der Epiq von Skoda das beliebtere Modell bei den Kunden sein wird.
Mir sagt der Cross jedenfalls zu, es ist nicht mein Modell, ich benötige mehr Platz und eine Nummer größer, aber er wirkt wieder wie ein echter Volkswagen. Wenn man den Preis ignoriert, denn für eine passable Ausstattung liegt man bei über 30.000 Euro und sicher nah an den 40.000 Euro und das ist für einen Cross teuer.
Da bekommt man schon ein Tesla Model Y mit deutlich mehr Reichweite, mehr Platz und mehr Leistung. Ich gehe also davon aus, dass VW dieses Modell, wie viele andere auch, über attraktive Leasingangebote in den Markt drücken wird (muss).
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Bei den deutlich geringeren Fertigungskosten im Polo-Werk in Pamplona (rund die Hälfte ggü. WOB) war ich für ID Polo und Cross von einem größeren Abstand zu einem deutlich größeren Model Y ausgegangen. Ja, viele wollen ein kompaktes Auto, aber der Preis ist im Verhältnis zu hoch. Wird sich in DACH und Skandinavien trotzdem gut verkaufen, anderswo nicht.
Sieht nicht schlecht aus, die Optik gefällt mir. Aber mit einer einigermaßen vernünftigen Ausstattung wird der Preis, VW typisch, vermutlich wieder unattraktiv.
Bei Kauf, also nicht Leasing, zahlt doch eh niemand den Listenpreis. Bei VW gibt’s eben Rabatte, auch in Form von extra Ausstattungen. Bei Tesla, so viel ich weiß, nicht.
Bei LFP Zellen wäre ich aber vorsichtig. Dauert im Winter lange bis die auf Temperatur sind zum Schnellladen, und wie es scheint sind die die LFP Zellen bei VW in diesem Modell verklebt, also nicht einzeln austauschbar. Die NMC Zellen (große Batterie) dagegen schon, aber da sind wir wieder in einer ganz anderen Preisklasse.
Das Problem bei Autos von Herstellern wie VW ist, dass man als Kunde für den kleinsten Preis ein absolutes Sparpaket an Ausstattung bekommt und mit vernünftiger Palette ist man dann wieder so weit vom ursprünglichen Preis entfernt, dass man auch gleich etwas anderes kaufen kann.
„Da bekommt man schon ein Tesla Model Y mit deutlich mehr Reichweite, mehr Platz und mehr Leistung.“
Das ist immer ein komisches Argument. Wenn ich mich für nen Cross interessiere, dann will ich in der Regel ein ~4,15 m Auto haben und kein 4,70 m Auto.
Trotzdem sollte das kleinere Auto nicht fast den gleichen Preis haben wie das größere Auto mit mehr Reichweite.
Passt halt nicht zusammen…
Damit will ich nur zeigen, wie abgeschlagen der VW-Konzern ist, wenn man einen Kleinwagen in der Preisliga eines großen SUVs verkaufen muss, um halbwegs Gewinn zu machen. Natürlich kauft sich niemand, der ein kurzes Autos will, deshalb ein langes Auto, aber darum ging es mir hier nicht.
Ich würde nie einen Tesla kaufen.
37-kWh-Batterie 😂Das ist ja schon fast auf Dacia Spring Level..
Der aufgeblasene Polo ist also der große Hoffnungsträger. Mir war der Polo schon zu teuer. Okay!
Bei dem Preis und der Technik vom Hoffnungsträger zu sprechen 🤣