NVIDIA Project SHIELD – Keine Spielekonsole, sondern eine offene Plattform

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NVIDIA stellte gestern das Project SHIELD offiziell vor, scheint allerdings mit der Berichterstattung darüber nicht all zu glücklich zu sein. Aus diesem Grund versendet man aktuell einen Rundmailer an Presse und Co. um nochmal darauf hinzuweisen, dass man das Project SHIELD nicht als Spielekonsole positionieren möchte, sondern damit eine offene Plattform bieten will. Ein paar Eckdaten und Infos zum Gerät gibt es auf einer Unterseite bei NVIDIA und nachfolgend die heutigen Angaben von NVIDIA:

Bei Project SHIELD handelt es sich keineswegs um eine Spielkonsole. Wir bezeichnen das Gerät als ein Gaming-Portable oder Gaming-Device, denn es unterscheidet sich grundlegend von Gaming-Konsolen:

  • Bei Project SHIELD handelt es sich – im Gegensatz zu einem proprietären Konsolen-Ökosystem – um eine offene Plattform, mit der Spiele aus unterschiedlichsten Quellen gespielt werden können (Android, PC). Die Spiele können vom Free-to-Play- bis hin zu Premium-Spielen variieren. In erster Linie ist Project SHIELD ein mobiles Android-Gaming-Device.
  • Anders als im Konsolen-Bereich, ist unser Business-Modell, Hardware zu verkaufen und nicht durch den Verkauf von Spielen profitabel zu sein.
  • Unser Ziel ist es, mit Project SHIELD ein hochwertiges Stück Gaming-Hardware als offene Plattform zu entwickeln, mit der Gamer ihre Spiele komfortabel in bester Darstellung genießen können und zwar wie, wann und wo sie es möchten.

Okay, klingt soweit logisch und hatte ich auch nicht anders eingeschätzt. Ich persönlich sehe zwar derzeit keine große Marktlücke für solch ein Gerät, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Optisch “gewöhnungsbedürftig” bleibt die Kiste dennoch.

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