2026 wird ein spannendes Jahr für Cupra

2026 wird ein spannendes Jahr für Cupra, denn die „Challenger Brand“ ist kein Herausforderer mehr, man muss in diesem Jahr schauen, dass man sich etabliert und neue Zielgruppen gewinnt. Vor allem im elektrischen Bereich steht einiges an.
Cupra plant ganz neues Elektroauto
Den Anfang wird der Cupra Raval machen, ein komplett neues Modell, welches eine angepasste Version der MEB+ nutzt. Das ist die Weiterentwicklung der bekannten MEB-Plattform der Volkswagen Group, die man bereits vom Cupra Born kennt.
Dieser wird nächstes Jahr ebenfalls ein großes Upgrade bekommen, bei Cupra orientiert man sich also wieder an VW selbst. Der Raval kommt parallel zum ersten Elektro-Polo und der neue Born wird parallel zum ganz neuen VW ID.3 entwickelt.
Die Besonderheit ist, dass Seat selbst die kompakten Modelle in Spanien plant und baut, also auch für Volkswagen und für Skoda. Der Born bleibt in Zwickau bei VW.
Keine Klarheit beim Cupra Tavascan
Unklar ist, wie es beim Tavascan weitergeht, da kann man vermutlich aufatmen, da die Regularien für den Import aus China gelockert werden dürften. Der große SUV ist wichtig für Cupra und man erhofft sich hier natürlich eine viel bessere Marge.
Wir wissen aber nicht, ob der Tavascan auch 2026 aktualisiert wird, immerhin gibt es beim VW ID.4 und anderen SUVs den Schritt zu MEB+ in diesem Jahr. Da der Tavascan aber wesentlich später kam, rechne ich erst 2027 mit einem Upgrade.
Doch Cupra hat mit dem aktuellen Lineup sicher genug zu tun. Der Raval ist eines der wichtigsten Modelle für die Zukunft der Marke, ein neuer Born wird auch viele Kunden interessieren und falls sich die Zoll-Problematik entspannt, dann kann man beim Tavascan zur Not mit Angeboten arbeiten und somit auch Kunden anlocken.
Keine große Zukunft für Seat
Von Seat selbst wird kein elektrisches Modell kommen, selbst kein Pendant zum VW ID.1 alias VW ID Up. Günstiger wird es im Konzern nicht mehr, was ja immer der Grund war, warum es bei Seat kein Elektroauto gibt, die Marke ist also zweitrangig.
Cupra ist die Zukunft von Seat, das sagt man immer wieder und das sieht man bei den Zahlen. Letztes Jahr lag Cupra vor Seat und in diesem Jahr wird Cupra diesen Abstand mit Sicherheit deutlich ausbauen – vor allem mit dem kompakten Raval.
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