3D-Drucker-Roundup No. 69: Zusammenbau des Hungry Robots

3d Drucker Roundup 2020

Im letzten 3D-Drucker-Roundup hatte ich ja schon den hungry Robot angeteasert. Mein Geburtstag ist mittlerweile vorbei und ich bekam tatsächlich die nötigen Einzelteile zum Müllschlucker von meiner Wunschliste geschenkt.

Deshalb können wir diesen Teil des Roundups ganz ausführlich dem hungry Robot widmen. Los gehts!

Hungry Robot Einzelteile Mit 3d Druck

Abgesehen von den gedruckten Einzelteilen, welcher hier auf thingiverse zu finden sind, benötigt man noch diverse Hardware, um die Technik zu basteln:

Die beiden letzten Punkte sind im Grunde optional. Bringen aber später einen besseren Look und leichtere Verkabelung.

Hungry Robot Einzelteile Elektrik

Alles in allem hätte mich der Bastelspaß in Sachen Elektronik knappe 40,- EUR gekostet. Dabei sind aber wie beschrieben 3 Arduino Platinen dabei statt nur einer und manch einer benötigt die Wackelaugen vielleicht nicht, oder lötet selbst ein paar Kabel zusammen statt die Jumperkabel zu nutzen.

Ich habe die Jumperkabel übrigens höchst professionell zusammengezwirbelt und mit einem kleinen Schrumpfschlauch isoliert. Hält bombig und es dürfte im inneren des Robos auch nicht so sehr dran gezerrt werden, dass die Kabel noch mehr Halt benötigen würden.

Nun muss der Arduino Nano noch mit dem entsprechenden Programm geflasht werden. Die nötige Datei findet ihr auf GitHub. Für meinen Arduino-Clone musste ich den neuen Bootloader auswählen. Danach war der Flashvorgang ratzfatz erledigt.

Arduion Trash Eating Robot

Der Servo und der Abstandsmesser müssen noch jeweils mit 3 Kabeln am Arduino Nano angeschlossen werden. Das ist eigentlich ganz einfach. Es sei denn man ist so schlau, wie meine Wenigkeit. Dazu gleich mehr…

Hungry Robot Project

Sollte euer Robo nach dem Einschalten/Verbinden mit USB nur einmal die Schaufel bewegen und 2mal dran knabbern, dann habt ihr eventuell wie ich auf der rechten Seite das Loch in der Platine mitgezählt und alles eins weiter hinten angeschlossen. *hust* Nach der richtigen Verkabelung klappte alles problemlos! :)

Der Sensor ist sogar noch etwas kürzer eingestellt, als ich befürchtet hatte. In der Beschreibung stand etwas von 10 bis 80 cm. Hier im Video musste ich sogar noch mit dem Finger kurz extra in die Nähe gehen. Aber das genügt mir vollkommen.

In dem folgenden Video zum Projekt werden alle Einzelschritte im Detail erklärt. Wie und was ihr herunterladen und auf den Arduino flashen müsst, wie die paar Käbelchen angeschlossen werden sollen usw. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und war eine schöne Bastelbeschäftigung für den kleinen Hobby-Nerd in mir.

Der Robo steht jetzt bei mir auf dem Schreibtisch und wartet auf Arbeit bzw. Futter. Eventuell werde ich ihn noch an eine Batterie anschließen – oder direkt via USB an den Laptop. Dann ist der Robo auch nur aktiv, wenn ich am Rechner sitze.

Damit sind wir wieder am Ende dieses Roundups angelangt. Ich hoffe, es waren ein paar Themen dabei, die euch auch interessiert haben. Anregungen, Wünsche oder dergleichen wie immer gern in die Kommentare. Bis zur nächsten Runde!

Meine aktuelle Grund-Ausstattung:

  • 3D-Drucker: Aktuell drucke ich am liebsten mit dem Ortur 4 V1 und dem Tevo Flash. Optisch sind beide schick, der Ortur hat sehr viel verbaute Extras, beide insgesamt eine sehr gute Technik, gutes Maß zwischen zu klein und zu groß. Einen günstigeren Einsteiger findet ihr mit dem Ender 3 Pro (oft bei Gearbest mit Gutscheinen noch günstiger!).
  • Diamant Feilen-Set: Ideal zum Nachbearbeiten der zu scharfen Kanten etc.
  • Neu dabei: Der Ortur Lasermaster 15W. Macht einfach Spaß hin- und wieder was damit zu brutzeln…

Euch gefällt der #3DRoundup? Eine Auflistung aller Roundups findet ihr hier.

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