6G: Telekom erklärt die nächste Generation des Mobilfunks

Die Telekom erklärt, welche Technologien das Mobilfunknetz der Zukunft mit 6G prägen sollen.

6G steht noch nicht für ein verfügbares Mobilfunknetz, wird aber bereits heute erforscht. Die nächste Generation soll laut Telekom nicht nur höhere Datenraten ermöglichen, sondern ein intelligenteres und flexibleres Netz schaffen.

Im Mittelpunkt der Entwicklung stehen laut dem Unternehmen Fähigkeiten wie die bessere Abstimmung verschiedener Zugangstechnologien, der Einsatz Künstlicher Intelligenz und neue Funktionen wie Sensing. Das Netz soll Anwendungen künftig genauer unterstützen und Anforderungen von Situationen besser berücksichtigen können.

6G soll Mobilfunk mit Künstlicher Intelligenz und neuen Technologien verbinden

Ein neues YouTube-Video der Telekom ordnet den aktuellen Entwicklungsstand von 6G ein und erklärt mögliche Einsatzbereiche. Dabei geht es unter anderem um die Rolle von Künstlicher Intelligenz, Sensing und Physical AI. Diese Technologien könnten nach Angaben der Telekom dazu beitragen, dass Mobilfunknetze künftig stärker auf ihre Umgebung reagieren.

Konkrete Anwendungen und Beispiele sollen zeigen, welche Möglichkeiten durch 6G entstehen könnten. Laut Telekom arbeitet das Unternehmen bereits gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie an den technischen Grundlagen für die nächste Mobilfunkgeneration.

Ich sehe 6G in erster Linie als langfristige Weiterentwicklung der Netztechnologie, bei der nicht allein die Geschwindigkeit im Mittelpunkt steht. Es wird entscheidend sein, ob die neuen Funktionen einen praktischen Nutzen für Nutzer und Unternehmen schaffen. Natürlich wird auch die Frage wichtig sein, inwieweit die neue Technologie die Preise für Mobilfunkangebote in die Höhe treiben wird.


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  1. Stefan K. 🔆

    Ohne mindestens einmal AI in irgendeiner Form genannt zu haben, kommt heute kein Unternehmen mehr aus, hat man das Gefühl…

    Jedenfalls sollte die Telekom lieber erstmal diesen Peering-Mist auf die Kette bekommen, bzw. vielleicht die BNetzA da mal auf die Finger hauen und mehr als nur mündliche Verwarnungen aussprechen. Netzneutralität sollte auch von den zuständigen Behörden durchgesetzt werden (können).

  2. Mick 🍀

    Die sollen erst mal flächendeckend 4G oder 5G ausbauen. Man braucht ja nicht überall Full Speed, aber dieses Land hat noch so viele Funklöcher zu stopfen. Ich fahre 40 km zur Arbeit (mitten in Deutschland) hälfte der Strecke bricht der Musik Stream ab weil kein Netz und es reicht nicht mal mehr zum telefonieren. Und ja, Telekom Netz mit Vodafone und o2 braucht man hier auf den Land überhaupt gar nicht anfangen.

  3. Ali 👋

    Genau hier werde ich hellhörig: Wenn nicht mehr der Nutzer, sondern eine Netz-KI entscheidet, welche Leistung „genug“ ist, wird Drosselung einfach als Effizienz verkauft. Der Kunde bezahlt für ein leistungsfähiges 6G-Netz, erhält aber nur das, was der Algorithmus gerade für ausreichend hält. Davon profitiert vor allem der Betreiber: Er kann Kapazitäten sparen und Engpässe kaschieren, während der Kunde Kontrolle verliert.

    1. Ronald 🔅

      Dito!
      Ich kann nur ins gleiche Horn stoßen.
      Bundesnetzagentur:

      Netzneutralität bedeutet, dass Daten unabhängig von deren Herkunft, Inhalt, Anwendung, Absender, Empfänger in Netzen gleich behandelt werden. Das ist für uns alle von zentraler Bedeutung, da wir Informationen und Internetdienste wie E-Mail, Nachrichten, VoIP oder Videos frei nutzen können. Dadurch haben alle Nutzer gleiche Chancen. Ideen und Innovationen können sich frei entfalten.

      Ob „Künstliche Intelligenz, Sensing und Physical AI“ dazu beiträgt?

  4. Matze51 💎

    Wird alles immer besser 🤡
    Dann endlich beamen möglich 🙈

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