Cupra ist ganz klar die große Zukunft von Seat

Seat und Cupra blicken auf das bisher erfolgreichste Jahr der beiden Marken und konnten sich mit 586.300 Fahrzeugen um 5,1 Prozent steigern. In einer Zeit, in der viele Marken aus Deutschland einbrechen, ist das nicht schlecht. Die zwei VW-Marken sind jedoch nicht in China und den USA aktiv, den großen Problemmärkten.
Cupra muss Seat-Einbruch ausgleichen
Apropos Problem, das wird bei Seat immer deutlicher, denn für diesen guten Wert sorgte einzig und alleine Cupra. Mit einem Wachstum von über 30 Prozent und insgesamt 328.800 ausgelieferten Fahrzeugen lässt man Seat, die über 17 Prozent letztes Jahr eingebrochen sind und 257.400 Fahrzeuge verkauft haben, hinter sich.
Deutschland ist für die beiden Marken der erfolgreichste Markt und vor allem Cupra kommt bei uns sehr gut an. Bestseller bleibt der Formentor von Cupra, der 2024 auf 104.400 Einheiten kam und die beiden Elektroautos Born (43.700 Einheiten) und Tavascan (36.000 Einheiten) machen mittlerweile ein Viertel bei Cupra aus.
Man schwärmt nur noch von Cupra
Seat spielt für die VW-Marke keine große Rolle mehr, das spürt man an jeder Stelle der Pressemitteilung, in der es selbst im Seat-Abschnitt um die Zukunft von Cupra (kompaktes Elektroauto kommt 2026) geht. Man hält noch an Seat fest, investiert aber kaum noch Geld in die Marke und ein Elektroauto bekommt sie auch nicht.
Ein Schachzug, auf den viele Konkurrenten neidisch sind und den viele derzeit auch kopieren wollen, denn am Ende ist Cupra auch nur die bekannte VW-Technik mit einer etwas aggressiveren Optik, nur eben mit mehr Gewinnmarge. Ich gehe davon aus, dass das Wachstum bei Cupra anhalten wird – wie auch der Absturz von Seat.
-->










Man nehme etwas aggressives Marketing, eine Prise Design, 2cl aktuelle Technik und schon lässt sich Seat in Cupra transformieren.
Seat war im VW Konzern schon immer das ungeliebte Stiefkind.
Deswegen der clevere Schachzug des Rebrandings der Motorsportabteilung Cupra Racing zur eigenständigen Automarke.