Need for Speed: Die Spielereihe ist aktuell tot

Der Ton bei Criterion hat sich geändert, denn vor einem Jahr sprach man noch von „neuen Wegen“ für Need for Speed, zu den Feierlichkeiten des 30. Jubiläum gab man gegenüber IGN aber bekannt, dass man jetzt nur noch an Battlefield arbeitet.

Marken wie Burnout und Need for Speed werden aktuell nicht bei EA gepflegt, der Fokus liegt „ausschließlich“ auf dem Multiplayer-Shooter. Der Titel von 2022 (Need for Speed: Unbound) wird also auf absehbare Zeit der letzte Titel dieser Reihe sein.

Einheitsbrei in der Gamingbranche

Das bedeutet nicht, dass wir in Zukunft kein Comeback sehen werden, aber die Branche kämpft mit einem Wandel, da die Kosten zu sehr gestiegen sind, daher fokussieren sich viele auf die Marken, die das meiste Geld einbringen. Und für EA ist es lukrativer, wenn Criterion an Battlefield und nicht an Rennspielen arbeitet.

Es wird (hoffentlich) auch wieder eine Ära kommen, in der die Studios nicht nur die Marken für den Massenmarkt pushen, aber ich befürchte, dass das für eine Weile der aktuelle Stand sein wird. Und aktuell ist das noch gar nicht so stark zu sehen, das wird (da Spiele viele Jahre entwickelt werden) in Zukunft noch viel deutlicher.

Ich war jetzt nie der große Fan von Need for Speed und es gibt genug Rennspiele auf dem Markt, die erfolgreich sind und gepflegt werden, aber ich finde diesen Trend dennoch schade und hoffe, dass sich das in den 2030ern wieder ändert.


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  1. Spiritogre 🌀

    Ich denke, viele Altfans möchten gerne ein lineares Spiel im Stil von NFS Porsche. Keine Open World, kein Always on, keine Millionen Mikrotransaktionen. Aber das bringt natürlich nicht genug Geld für EA ein…

    Deswegen findet sich die Reihe seit Jahren in einer Abwärtsspirale was im Umkehrschluss dazu führte, dass jeder neue Teil immer niedrigeres Budget und im Vergleich schlechtere Grafik bekam. Das versuchte man durch Stil zu kaschieren aber dadurch waren die letzten beiden Teil fast Cartoon-Racer, was erwachsene Autofans naturgemäß nicht so anspricht, denn dann kann man ja gleich zu Mario Kart greifen, da bekommt man wenigstens einzelne Strecken.

    1. Kurt 🔆

      also heat war ja wohl peak abgesehen von den cringy Charakteren. aber das war ff charm imho.

  2. Neuhier 🔆

    Wie hab ich dieses Spiel früher geliebt.

  3. Carlo 🔅

    Need for Speed ist doch gefühlt schon seit 20 Jahren tot

  4. Athlonet 🏆

    Schade eigentlich… 🥲
    Ich hab mir vor 30 Jahren zur bestandenen Abschlussprüfung das erste Need for Speed gegönnt. Das waren noch Zeiten…
    Einer meiner Favoriten aus der Reihe: das erste Need for Speed Underground von 2003. Das inoffizielle Spiel zu The Fast and the Furious 😀

  5. Kurt 🔆

    hab das Gefühl die Firmen mögen keine Utos in Spielen so stiefmütterlich wie Rennspiele behandelt werden.Car X Tech und die Macher von JDM sind die einzigen mit ner Konstante. abgesehen von zu meinem Leidwesen Ubisoft die das Spiel aber immer mehr verschlechtern mit ihrem Casuslfokus.

    als jemand der quasi in jedem 2. Rennen Podium fährt in Grand Races ist es ein Graus wie gegen die guten geskillten Fahrer in The Crew Motorfest vorgegangen wird und rammen und abdrängen toleriert und gute Autos verschlechtert und Abkürzungen welche Skill erfordern zu meistern um den Pöbel zu entkommen unterbunden werden. als das Spiel eauskam hat es mega Spass gemacht (Agera meistern 😍) mittlerweile einfach nur Stress pur weil Leute unter anderem keine gerade Strecke fahren können. aber gibt leider keine Alternative mit dem Tuningumfang

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