Apple M6 und M5 Ultra: Das sind die neuen Mac-Chips
Apple bringt mit dem M6 und M5 Ultra zwei neue Mac-Chips mit deutlich mehr Rechenleistung und Fokus auf lokale KI auf den Markt.
Der M6 debütiert im neuen Mac mini und wird erstmals im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt. Er kombiniert zwölf CPU-Kerne, zwölf GPU-Kerne und zwei Neural Engines mit jeweils 16 Kernen. Laut Apple steigt die Multithread-Leistung gegenüber dem M5 um bis zu 20 Prozent. Die Speicherbandbreite erreicht bis zu 170 GB/s.
Apple M6 und M5 Ultra setzen stärker auf lokale KI
Der M5 Ultra kommt im neuen Mac Studio zum Einsatz und nutzt erstmals eine Quad-Die-Architektur. Zwei Dual-Die-M5-Max-Chips werden dafür über UltraFusion verbunden. Apple nennt eine Bandbreite zwischen den Chips von mehr als 4,4 TB/s.
Die wichtigsten technischen Eckdaten im Überblick:
- M6: 12-Core CPU, 12-Core GPU und bis zu 32 GB gemeinsamer Speicher
- M5 Ultra: bis zu 36 CPU- und 80 GPU-Kerne
- M5 Ultra: bis zu 512 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher
- Speicherbandbreite beim M5 Ultra: bis zu 1,2 TB/s
Apple spricht beim M5 Ultra von bis zu 40 Prozent mehr Grafikleistung gegenüber dem M3 Ultra. Die KI-Spitzenleistung der GPU soll bis zu 4,7-mal höher ausfallen. Große KI-Modelle mit Hunderten Milliarden Parametern sollen sich dadurch vollständig lokal ausführen lassen.
Ich finde vor allem die Entwicklung beim gemeinsamen Speicher spannend. 512 GB und 1,2 TB/s verschieben den Mac Studio klar in Richtung lokaler KI-Workstation. Entscheidend wird aber sein, wie viel dieser theoretischen Leistung reale Anwendungen tatsächlich nutzen können.
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