Der neue Apple-Chef geht die Entwicklung anders an

Tim Cook hat man laut Mark Gurman von Bloomberg eigentlich nur einmal im Monat für eine gute Stunde in der Abteilung für Design vorbeigeschaut, der alte Chef war ganz andere Stärken. John Ternus geht die Entwicklung allerdings anders an.

Laut Quelle „vertieft“ er sich vielmehr in die Neuheiten und ist mehrmals die Woche vor Ort, manchmal mehrere Stunden, manchmal mehrmals am Tag. Der neue Chef von Apple will also deutlich mehr Einfluss auf das Design der Neuheiten nehmen.

Ob das positiv oder negativ ist, das wird sich noch zeigen, aber ein Chef, der sich wieder mehr um die Produkte und nicht nur deren „Verwaltung“ kümmert, wäre jetzt genau das richtige für Apple. Tim Cook hat die Basis von Steve Jobs hervorragend vergoldet, aber so richtig viele Innovationen brachte er auch nicht auf den Markt.

Apple wurde zu einem langsamen Dampfer

Wir werden sehen, ob der alte Chef der Hardware ein neues Apple auf die Beine stellen kann, denn zu viel sollte er nicht ändern, immerhin ist Apple immer noch (je nach Börsenkurs) das wertvollste Unternehmen der Welt. Aber als Nummer 1 ist es umso wichtiger, dass man den Dampfer flexibel hält und keine Trends verpasst.

In der Geschichte der Technik gab es viele Beispiele, in denen der Marktführer den Anschluss verpasst hat, weil am Ende nur noch die Kostenoptimierung im Fokus stand und der Chef kein „Product Guy“ war. Vielleicht war 2026 also genau der richtige Zeitpunkt für Tim Cook, Apple ist dieser langsame Dampfer geworden.


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