Apple stellt seine Produkte auf OLED-Displays um

Es gibt schon lange Produkte mit OLED-Display im Sortiment von Apple, bisher aber in der Regel nur im hochpreisigen Segment. Und oft noch nicht einmal dort, wie einige Produkte (MacBook Pro, Studio Display XDR) zeigen. Das ändert sich jetzt allerdings und OLED wird die meisten Bereiche nach und nach erobern.

Diese Woche wird OLED vermutlich in das MacBook Pro und iPad mini wandern, das iPad Air folgt dann Anfang 2027. Beim Basismodell wird Apple sicher noch sehr lange an LCD festhalten. Bei den Macs sind ein MacBook Air und iMac mit OLED in Entwicklung, so Mark Gurman, aber vermutlich wird das noch bis 2028 dauern.

OLED ist die Display-Zukunft bei Apple

LCD hat aber in der Mittelklasse und bei den Flaggschiffen ausgedient, wie auch Mini-LEDs, Apple setzt jetzt voll auf OLED. Was ich als OLED-Fan begrüße, ich bin diesen Trend in den letzten Jahren auch gegangen und habe nicht mehr so viele Displays ohne OLED um mich. Für mich ist OLED hier aktuell die beste Technologie.

Langfristig könnte MicroLED eine ernste Alternative werden, doch das ist noch viel zu teuer, wie auch Samsung festgestellt hat, die bei den Highend-TVs ebenfalls auf OLED umschwenkten. Es glauben übrigens nicht alle an OLED, aber die meisten Unternehmen sind sich da doch schon einig, vor allem im hochpreisigen Segment.

Und OLED hat auch nicht mehr die Nachteile von früher, denn ein Einbrennen ist quasi kein Thema mehr, da gibt es genug Mechanismen, die das verhindern, und die Helligkeit ist mittlerweile so gut, dass selbst mir, der oft eine hohe Helligkeit nutzt, moderne OLED-Panels mit der maximalen Helligkeit etwas zu hell sind.

OLED bietet die besten Schwarzwerte, tolle Kontraste, ist effizient, ist als Panel dünn und leicht, das wird jetzt sicher für viele Jahre der Standard bei Apple sein. Jetzt muss sich bei Apple nur noch 120 Hz in der entsprechenden Preisklasse durchsetzen, denn das ist für mich, wie OLED, ein wichtiger Display-Standard.


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