VoCo: Adobe arbeitet an Photoshop für Audio-Dateien

Adobe hat ein neues Projekt namens VoCo ins Leben gerufen, welches man durchaus als „Photohop für Audio“ bezeichnen kann.

Das Ziel von VoCo ist es, Audio-Dateien zu verändern. Adobe arbeitet hier mit der Princeton University zusammen – das Projekt befindet sich noch in einem frühen Stadium. Sofern es fertig gestellt wird, wird man Audio-Dateien verändern können. Während Photoshop das Bild manipuliert, soll VoCo die Tonspur manipulieren.

Alles was man dazu benötigt ist beispielsweise 20 Minuten Audiomaterial von einer bestimmten Person. Das würde ausreichen, um die Sprache so zu ändern, dass sie nicht mehr dem Original entspricht und die Person das sagt, was man möchte. So eine Software wäre für viele Personen zur Bearbeitung sicher nützlich.

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Ein erster Prototyp von VoCo

Nehmen wir zum Beispiel mal einen Podcaster, der seinen Podcast noch mal um Details ergänzen möchte. Oder den Filmemacher, der sein Video überbearbeitet. Man könnte sich mit dieser Software neue Tonaufnahmen von der Person sparen. Natürlich wäre VoCo auch für negative Absichten ein Kandidat.

Aber so ist das doch immer und vielleicht sollten wir uns schon mal damit abfinden, dass in Zukunft nicht nur die Bilder im Internet kinderleicht manipuliert werden können, sondern auch die Audio-Aufnahmen. Ob und wann die VoCo-Technik in die Produkte von Adobe integriert wird, ist aktuell allerdings noch offen.

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