Apple in der Kritik der Bundesregierung – Justizministerin fordert Einblick in interne Daten

In letzter Zeit gab es immer wieder Kritik, vor allem am sozialen Netzwerk Facebook, denn dieses ist nicht immer sensibel mit Nutzerdaten umgegangen. So rückt nun auch Apple in die Kritik der Bundesregierung. Grund dafür ist, dass Apple vor kurzem ihre Richtlinien geändert haben. In diesem „erlaubt“ sich der Konzern, in Echtzeit anonymisierte Daten zur Position des Nutzers erheben zu dürfen.

Das wurde nun von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) im „Spiegel“ besonders kritisiert. Ihrer Meinung nach wäre es undenkbar, wenn Apple tatsächlich Persönlichkeits- oder gar Bewegungsprofile seiner Nutzer erstelle. Sie würde es erwarten, dass Apple deutschen Datenschützern Einblick in die Datenbanken gewährt und fordert eine sofortige Offenlegung, welche Daten erfasst,

wie lange sie gespeichert und wofür sie verwendet werden. Neben der Justizministerin stellte auch der rot-grüne Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck Apples Verhalten in Frage und forderte, dass die Speicherung persönlicher Daten durch Unternehmen eingeschränkt wird. Ich denke, dass der Staat hier in seiner Schutzfunktion gefordert ist, so zitierte das „Hamburger Abendblatt“ Gauck.

Neben Elektronikkonzernen sind aber auch besonders soziale Netzwerke in der Kritik. Ausgelöst wurde der ganze Trubel um das „Social Networking“ durch Facebook. Dazu sagte Gauck, wer soziale Netzwerke nutzt, sollte wissen, was mit seinen persönlichen Daten geschieht. Diese gingen wenig sensibel mit ihren Nutzerdaten um. Aber auch Google wird scharf kritisiert, denn der Suchmaschinenriese sammelt während der Kamerafahrten für das umstrittene Street View Daten aus W-LAN Netzwerken.

Meine persönliche Meinung ist, dass die Bundesregierung schon auf ihre „Pappenheimer“ aufpassen sollte. Trotz der Kritik an Facebook bin ich dort weiterhin vertreten, auch wenn ich nun weniger Daten über mich angebe.

Wie seht ihr die Kritik der Bundesregierung?

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