Drei Viertel der Neubauten heizen mit Wärmepumpen
Das Statistische Bundesamt meldet für 2025 einen weiteren Anstieg von Wärmepumpen in neu errichteten Wohngebäuden.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2025 rund 58.900 Wohngebäude fertiggestellt. In 73,6 Prozent dieser Neubauten kamen Wärmepumpen als hauptsächliche Heiztechnik zum Einsatz. Damit ist ihr Anteil gegenüber 2024 erneut gestiegen. Im Jahr 2015 lag der Anteil noch bei 31,4 Prozent.
Auch erneuerbare Energien insgesamt gewinnen laut den Daten weiter an Bedeutung. In 78,2 Prozent der 2025 fertiggestellten Wohngebäude waren erneuerbare Energieträger die wichtigste Quelle für die Wärmeversorgung. Einschließlich ergänzender Systeme wurden sie in 85,2 Prozent aller Neubauten genutzt.
Wärmepumpen dominieren den Wohnungsneubau in Deutschland
Besonders häufig werden Wärmepumpen in Ein- und Zweifamilienhäusern eingesetzt. Dort lagen die Anteile jeweils bei knapp 78 Prozent. In Mehrfamilienhäusern mit mindestens drei Wohnungen wurden Wärmepumpen laut Destatis in 52,7 Prozent der Fälle als Hauptheizung verwendet.
Wichtige Zahlen im Überblick
- 73,6 Prozent der fertiggestellten Wohngebäude heizen hauptsächlich mit Wärmepumpen.
- 83,0 Prozent der genehmigten Neubauten sollen mit Wärmepumpen ausgestattet werden.
- Gasheizungen erreichten bei fertiggestellten Gebäuden einen Anteil von 10,5 Prozent.
- Fernwärme kam auf einen Anteil von 8,3 Prozent.
Bei den Planungen neuer Gebäude zeigt sich derselbe Trend. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sollen 87,0 Prozent der 2025 genehmigten Wohngebäude überwiegend mit erneuerbaren Energien beheizt werden.
Erdgas spielt mit einem Anteil von 2,2 Prozent bei den Genehmigungen nur noch eine vergleichsweise geringe Rolle. Im bestehenden Gebäudebestand dominierte laut Zensus 2022 dagegen weiterhin Erdgas.
Ich halte die Zahlen für einen deutlichen Hinweis darauf, dass sich die Heiztechnik im Neubau in den vergangenen Jahren stark gewandelt hat. Das macht auch deutlich, dass viele politische Diskussionen immer weniger mit der Lebensrealität der Menschen zu tun haben.
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Jetzt unabhängig davon was man für eine „Meinung“ hat und ob man Physik versteht.
Dein Fazit zu den Zahlen ist doch falsch René. Die Aussage sollte doch sein, dass „der Erfolg des GEG und die Umsetzung in den Kommunen zu erkennen ist.“
Wenn ich in Neubauten für den Netzanschluss ca. 4.000€ berechnet bekomme, nicht weiß wie es weitergeht (was die letzten Jahre mMn so war), ich auf dem Dach eine PV Pflicht habe, dann überlege ich mir nur aus diesem Grund es sein zu lassen. Der Nebeneffekt, dass die effizientere Technik den Vorzug bekommt und der eigene Strom so WP betreibt nimmt man mit.
Faszinierend, dass sich jemand freiwillig in einen Neubau eine Gasheizung einbaut. Oder Ölheizung.
Hat n Freund von mir tatsächlich gemacht! Öl!
Das Problem ist auch nicht der Neubau, sondern der Altbau, wo eine Umstellung auf Wärmepumpe inkl. Dämmung, Fußbodenheizung, neue Fenster gerne mal über 100.000 Euro und man kann es auch so gut wie gar nicht auf die Mieter umlegen.
Und das ist Bullshit. Man braucht keine neuen Fenster, neue Dämmung oder gleich eine Fußbodenheizung.
Es geht auch so.
Die Mär von 6-stelligen Investitionen…
Das ist ein Gerücht: habe in 2024 auf Wärmepumpe umgestellt ohne weitere Sanierungen. Geheizt wurde bisher mittels gas-Brennwerttherme & Niedrigtemperatur im Vorlauf über Heizkörper.
Umstellung war kein Problem und das Haus ist auch weiterin warm bei allen Temperaturen. Und das bei wesentlich niedrigeren Energiekosten pro Monat.
Die kosten doch aber Haufen Strom 🤔
Kommt für mein Haus nicht infrage, zahle „lieber“ tausende für Öl