Apple iPhone 2019: Notch könnte deutlich kleiner werden

Apple Iphone X Face Id Header

Nach zwei Jahren mit einer recht breiten Notch könnte diese in diesem Jahr deutlich kleiner werden. Auf Face ID muss man aber nicht verzichten.

Apple bezieht seine Technologie für Face ID von AMS, auch wenn man dort nicht als Kunde gelistet wird. Sowas machen Partner von Apple aber selten. Analysten gehen davon aus, dass Apple für 45 Prozent vom Umsatz verantwortlich ist.

AMS möchte sich daher übrigens etwas von Apple distanzieren und sucht neue Partner, aktuell besitzt man offiziell nur Xiaomi als weiteren Hersteller. Beim Huawei Mate 20 Pro dürfte aber auch ein AMS-Sensor verbaut sein.

Dank einer Partnerschaft mit Face++ (dort kümmert man sich um die Software für neue Partner) sollen neue Hersteller für die Technologie gewonnen werden. Könnte bedeuten, dass wir Ende 2019 oder Anfang 2020 mehr Smartphones mit einem solchen Sensor sehen werden, der immer noch recht teuer ist.

Aus diesem Grund gab es in den letzten Monaten übrigens auch kaum Modelle mit einer ähnlichen Technologie wie Apple, denn es ist nicht gerade günstig die entsprechende Software dafür zu entwickeln. Sollte AMS diese nun im Paket anbieten können, wird sich das sicher ändern.

Wobei man auch sagen muss, dass Fingerabdrucksensoren unter dem Display immer populärer werden. Doch das ist ein anderes Thema.

Apple iPhone 2019: Kleinere Notch möglich

Im Rahmen der CES 2019 hat AMS nämlich auch eine interessante Ankündigung gemacht, denn Teile des Sensors kann man nun hinter einem OLED-Display verstecken. Das soll keine Nachteile bei der Qualität mitbringen.

Wenn ich das richtig verstehe, dann wird man den Punktprojektor und den Infrarotbeleuchter hinter dem OLED-Display verstecken können. Würde aber auch bedeuten, dass Frontkamera, Infrarotkamera und Lautsprecher weiterhin vorhanden wären. So sieht die Notch aktuell bei Apple aus:

Apple Iphone Notch Sensor

Ich denke für den Lautsprecher wird man auch eine Lösung finden oder schon gefunden haben. Das könnte bedeuten, dass die Notch beim nächsten iPhone deutlich kleiner wäre und nur noch aus Frontkamera und Infrarotkamera bestünde. Sofern man das mit dem Lautsprecher noch löst.

Vielleicht kann Apple die beiden Kameras auch noch irgendwie kombinieren.

Es ist nicht die erste Meldung, die über eine kleinere Notch für das iPhone 2019 spricht. Und ich glaube es wäre ein Alleinstellungsmerkmal, wenn Apple eine kleine Notch (wie viele andere Android-Hersteller auch) anbieten könnte, dabei aber nicht auf Face ID verzichten müsste.

Der einzige Konkurrent, der diese Technologie ebenfalls bei AMS einkaufen und nutzen würde wäre dann vermutlich nur Huawei beim Mate 30 Pro. Falls, beim Mate 20 Pro benötigte man ein Jahr, um Face ID vom iPhone X zu kopieren. Bei Xiaomi wäre so ein Schritt Ende 2019 oder Anfang 2020 auch denkbar.

Eine kleine Notch wäre 2019 nichts besonderes, wir werden viele Modelle mit so einer Lösung (oder einem Loch im Display) sehen. Doch eine kleine Notch mit einem 3D-Gesichtsscanner wäre vermutlich ein Alleinstellungsmerkmal.

Außerdem hätte Apple dann auch eine neue Optik auf der Frontseite, die das iPhone 2018 vom iPhone X, iPhone XR und iPhone XS unterscheiden würde. Vor allem für das Marketing wäre das glaube ich auch wichtig, denn sonst sieht das iPhone 2019 wie das iPhone der letzten zwei Jahre aus.

Teilen

Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.

Weitere Neuigkeiten

Xbox: Microsoft schickt Cloud-Dienst in die Public Beta in Gaming

Google Pixel 4 und mehr: Was wir heute alles sehen werden in Smartphones

Google Nest Mini vorab aufgetaucht in Smart Home

Sony PlayStation 5: Neuer Controller für Cloud-Gaming? in Gaming

Disney twittert Lineup für Disney+ in Unterhaltung

Apple mit eigenem Studio für TV+ in Unterhaltung

Huawei Mate X kommt, aber nicht zu uns in Smartphones

Apple Arcade mit neuen Spielen in Gaming

VW ID.2 könnte bis 2023 kommen in Mobilität

Joyn bekommt Benutzeraccounts in Unterhaltung