KI ersetzt Bankberater? So denken Kunden wirklich
Die ING Deutschland sieht laut einer YouGov-Umfrage eine wachsende Offenheit für KI-gestützte Beratung im Banking.
Mehr als die Hälfte der Befragten kann sich laut Unternehmensangaben eine digitale Beratung durch Künstliche Intelligenz vorstellen. Dabei sollen personalisierte Empfehlungen auf Basis der eigenen finanziellen Situation gegeben werden.
Besonders häufig wird KI bei alltäglichen Bankfragen oder der Produktsuche akzeptiert. Auch bei komplexeren Finanzentscheidungen zeigt sich eine gewisse Offenheit.
Bankkunden fordern Transparenz und menschliche Ansprechpartner
Vor allem jüngere Kunden stehen KI im Banking offen gegenüber. In der Generation Z können sich laut der Umfrage 71 Prozent eine digitale KI-Beratung vorstellen. Viele nutzen KI-Anwendungen bereits im Alltag für Erklärungen oder Empfehlungen. Gleichzeitig wünschen sich die meisten klare Regeln für den Einsatz der Technologie.
Wichtige Erwartungen der Befragten:
- Nachvollziehbare Entscheidungen der KI
- Jederzeit erreichbare menschliche Ansprechpartner
- Bessere Konditionen und finanzielle Hinweise
- Mehr Transparenz über die eigenen Finanzen
Laut Umfrage halten 64 Prozent der Befragten Transparenz bei KI-Entscheidungen für besonders wichtig. Zudem geben 72 Prozent an, einer KI-Beratung nur zu vertrauen, wenn jederzeit ein Mensch eingebunden werden kann. Die ING sieht darin ein mögliches neues Modell zwischen klassischer Filialbank und reiner Digitalbank.
Ich finde die Ergebnisse interessant, weil sie zeigen, dass viele Kunden digitale Beratung akzeptieren würden, solange Kontrolle und persönliche Ansprechpartner erhalten bleiben.
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