Apple entschied sich vor ein paar Wochen für rechtliche Schritte gegen OpenAI, denn man ist der Meinung, dass ehemalige Mitarbeiter vertrauliche Dokumente und mehr geklaut haben. Vermutlich hat man auch Respekt vor der kommenden Hardware-Offensive, die OpenAI rund um ChatGPT mit Jony Ive im Hintergrund entwickelt.
Eine „persönliche Klage“ von Apple
Doch „Apple macht hier einen Fehler“, so OpenAI heute in einem Statement, was sehr schnell persönlich wird. Apple hat eine „unüberlegte, aggressive und seltsam persönliche Klage“ eingereicht, die „dem Ruf (von Apple) leider nicht gerecht“ wird.
Apple sind mehrere Fehler passiert, so hat man falsche Mails verschickt, weil man Nachnamen verwechselt hat und mehr. In einem recht ausführlichen Statement legt OpenAI auch die Beweise offen. Inklusive Screenshots von iMessage und Mails.
Man wünschte sich, dass Apple vor den rechtlichen Schritten einen besseren Kontakt gesucht hätte und statt die Fehler einzugestehen, „versucht Apple jetzt das Narrativ zu ändern“. OpenAI „habe aber keine Geschäftsgeheimnisse und will auch keine haben“. Die Beziehung zwischen Apple und OpenAI ist also damit kaputt.
Apple hält sich öffentlich zurück
Es ist bisher nur eine Sichtweise, Apple hat sich nicht öffentlich geäußert und ich bin mir auch nicht sicher, ob man das macht. Es wäre aber nicht der erste große Konzern, der kleineren Playern ein paar rechtliche und sehr teure Hürden in den Weg legt. Schauen wir mal, wie sich der Rechtsstreit von hier an weiter entwickelt.
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