Apple: Neues zum Musikstreaming-Dienst und ein DJ-Einkauf

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Der Launch von Apples Musikstreaming-Dienst rückt immer näher und die Gerüchte und Meldungen häufen sich. Kein Wunder, denn im besten Fall soll der Dienst von Apple schon im Frühjahr 2015 an den Start gehen.

Vor gut zwei Wochen haben wir gehört, dass Apple an einem Musikstreaming-Dienst arbeitet, bei dem man das eigene Wissen mit dem von Beats vereinen möchte. Ein solcher Schritt war abzusehen. Der Dienst soll dieses Jahr an den Start gehen und spätestens im Sommer verfügbar sein, so ein Bericht von Billboard. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass er schon im Frühjahr an den Start geht. Dann vermutlich zusammen mit dem Release von iOS 8.4.

Apple hat die Grammys anscheinend gut genutzt und ein paar Kontakte in der Musikbranche geknüpft und gepflegt. Tim Cook und weitere hochrangige Mitarbeiter von Apple waren zum Beispiel auf einer Gala von Clive Davis am 7. Februar eingeladen. Die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen sind also in vollem Gange und passend dazu gibt es einen neuen DJ-Einkauf.

Laut einem Bericht von BBC News hat sich Apple den eigenen DJ Zane Lowe geschnappt. Zane hat gute Kontakte in der Musikbranche und in den letzten Jahren den Erfolg von einigen Künstlern bei Radio 1 gefördert. Er dürfte für Apple ein wichtiger Kandidat werden, denn man möchte nicht einfach nur Musik im Stream anbieten, sondern es soll auch Vorschläge für Lieder geben. Und eine Person wie Zane Lowe kann man hier sicher gut gebrauchen.

Bei Apple soll man, wie auch bei Beats, sehr bemüht sein den Katalog an Liedern „sauber“ zu halten. Doppelte Tracks, Karaoke-Versionen und sonstige Versionen, die den Nutzer ärgern könnten, versucht man zu entfernen. Eine solche „Reinigung“ des Portfolios bei iTunes ist allerdings normal.

Was irgendwann 2013 oder 2014 als Idee bei Apple startete, scheint jetzt so langsam finale Züge anzunehmen. Der Kauf von Beats war hier anscheinend einer der wichtigsten Schritte in den letzten Monaten und es wird klar, dass man die Marke nicht nur wegen dem Image und den Kopfhörern haben wollte.

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