Apple arbeitet weiter an Abo-Modell für Zeitungen und Magazine

Neben Serien fokussiert sich Apple momentan auch auf News-Agenturen in den USA und könnte dann auch bald ein eigenes Abo-Modell präsentieren.

Apple Music läuft gut und wächst, nun stehen die nächsten Schritte bei Apple an. Es ist bekannt, dass Apple in den letzten Monaten in Hollywood unterwegs war und Serien eingekauft hat. Wie und was da geplant ist, ist noch unklar. Doch es gibt auch noch einen anderen Bereich, man übernahm die App „Texture“.

Das ist quasi das Netflix der Magazine in den USA. Man zahlt 10 Dollar im Monat und kann dann alle Zeitungen und Magazine lesen, die dabei sind. Schon im Frühjahr wurde bekannt, dass Apple die News-App ausbauen möchte und im Sommer hieß es auch mal, dass alle Dienste in einem „Apple Account“ kombiniert werden könnten.

Apple hat sich nun anscheinend mit der New York Times, dem Wall Street Journal und der Washington Post getroffen und wollte sie überzeugen bei Texture dabei zu sein. Wobei man am Ende vermutlich das gleiche wie mit Beats Music machen wird. Der Dienst wurde auch zu Gunsten von Apple Music komplett eingestellt.

Apple News-Abo: Wohl nur in den USA

Der Umsatz für die Nachrichten-Agenturen und Magazine wäre bei Apple wohl etwas geringer, als bei ihrem aktuellen Abo-Modellen (das WSJ kostet z.B. 37 Dollar im Monat), doch man könnte hier auch neue Nutzer erreichen. Ähnlich wie bei Netflix oder Spotify eben, nur sind die Agenturen hier etwas unabhängiger.

Ich bin gespannt, ob Apple diesen Plan tatsächlich umsetzen können wird. Eine Art Netflix für große Zeitschriften und Zeitungen klingt nicht schlecht, doch mehr als 10 Dollar oder 10 Euro wird man hier nur schwer verlangen können. Ich glaube daher, dass dieses Modell vor allem für die Magazine sehr unattraktiv sein könnte.

Aktuell befindet sich das Konzept aber wohl noch in der Planung. Ich glaube nicht, dass Apple da am Mittwoch drüber sprechen wird. Dann schon eher auf der WWDC 2019 im kommenden Sommer, so ein Dienst könnte dann mit iOS 13 kommen. Er wäre, davon gehe ich zumindest mal aus, aber sicher sowieso nur US-exklusiv.

Quelle Recode (via MacRumors)

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