Assassin’s Creed Black Flag Resynced angezockt: Das beste Spiel der Reihe

Ende letzter Woche erreichte mich ein Review-Muster von Assassin’s Creed Black Flag Resynced, was ab morgen für die aktuelle PlayStation, die Xbox und den PC erhältlich sein wird. Nach ca. 10-15 Stunden habe ich mir einen sehr guten Eindruck vom ersten Remake der Reihe machen können – vorab aber ein kleiner Hinweis.

Ich habe Assassin’s Creed Black Flag nie gespielt, das Spiel erschien 2013 in der PS3-Ära, die ich nicht mehr aktiv miterlebt habe (ich hatte zwar eine Wii U, aber zu Studienzeiten rein für Party-Nintendo-Spiele). Es ist für mich ein neues Spiel, damit ihr meinen Blickwinkel versteht, ich werde es nicht mit dem Original vergleichen.

Black Flag: Das erste Remake

Assassin’s Creed Black Flack Resynced spielt im Umfeld der karibischen Piraten während des 18. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte von Edward Kenway (ein britischer Pirat). In den ersten Stunden des Spiels habe ich noch nicht auf alles geachtet, aber ein paar Dinge festgestellt, die ich vor meinen Fazit teilen möchte:

Was kann ich nach den ersten Stunden mit Assassin’s Creed Black Flag Resynced sagen? Nun, ich weiß jetzt, warum es von sehr vielen als das beste Spiel der Reihe bezeichnet wird und auch die besten Bewertungen genießt. Ich gehe aktuell davon aus, dass es nach dem Durchspielen auch mein Lieblingsspiel der Reihe sein wird.

Es hat im Gegensatz zu den anderen Teilen eine sehr solide Story, der man gut folgen kann, es sieht schön aus, hat eine tolle Welt, in die man eintauchen kann, es bringt genau die richtigen Elemente von Assassin’s Creed mit, ist aber auch ein gutes Action Adventure mit unterhaltsamen Bootskämpfen, es passt bisher alles.

Ja, das mit den Charakteranimationen werden die Studios von Ubisoft vermutlich in dieser Liga nie wie ein Naughty Dog umsetzen, das würde bei einer Open World mit so vielen Spielstunden auch zu viel kosten, aber bisher holt mich die Geschichte dennoch ab und ist vor allem viel besser als bei allen anderen Spielen der Reihe.

Manchmal kann man es auch gar nicht objektiv in Worte fassen, aber Assassin’s Creed Black Flag Resynced macht einfach unglaublich viel Spaß. Es spielt sich wie ein sehr unterhaltsamer Piraten-Hollywood-Film mit den Elementen von Assassin’s Creed, aber den guten Elementen, nicht denen, die es oft zu komplex machen.

Hier und da könnte merkt man die abgerockte Open-World-Formel, aber es hält sich in Grenzen, da gab es schon wesentlich schlimmere Spiele der Reihe. Und Assassin’s Creed hat eine eigene Zielgruppe, die das „Abarbeiten“ von Punkten auf einer Karte oft mag, das darf man nicht vergessen, jeder hat andere Vorlieben.

Ich bin zwar grundsätzlich kein Fan davon, wenn Remakes als Kandidat für ein Spiel des Jahres gehandelt werden, aber da es mein erster Durchlauf und für mich alles neu ist, könnte es in dieser Liste landen. Die übrigens schon jetzt überraschend lang bei mir ist, obwohl der vollgepackte Herbst und GTA 6 erst noch anstehen.

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