Bafin meldet deutlich mehr Beschwerden über Banken und Versicherer

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Die Bafin verzeichnet 2025 deutlich mehr Beschwerden über Banken und Versicherer.

Im Jahr 2025 gingen bei der Behörde rund 46.400 Beschwerden ein, etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr. Auf Banken entfielen mehr als 25.700 der Beschwerden.

Rund die Hälfte betraf wenige große Institute, etwa ein Drittel Neobanken. Häufige Themen waren Erreichbarkeit, Kundenservice sowie Depotüberträge und Pfändungsschutzkonten.

Unterschiedliche Entwicklungen bei Versicherern und Wertpapiergeschäften

Bei Versicherern registrierte die Bafin 14.285 Beschwerden. Im Fokus standen Schadensbearbeitung, Bearbeitungsdauer und Leistungshöhe. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr geht laut Bafin auf einen Einzelfall zurück und ist kein branchenweiter Trend.

Im Wertpapiergeschäft gingen 6.860 Beschwerden ein, dazu 363 Anfragen. Bei Investment- und Kapitalverwaltungsgesellschaften waren es 59 Beschwerden und 148 Anfragen. Die Bafin betont, Beschwerden dienen der Erkennung struktureller Probleme und ersetzen keine individuelle Rechtsdurchsetzung.

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