Beschwerden konstant hoch: Rufnummernmissbrauch bleibt großes Problem

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Die Bundesnetzagentur verzeichnet auch im Jahr 2025 eine hohe Zahl an Beschwerden wegen Rufnummernmissbrauch.

Im Jahr 2025 gingen bei der Bundesnetzagentur insgesamt 85.158 Beschwerden zu missbräuchlicher Nutzung von Rufnummern ein. Damit blieb das Beschwerdeaufkommen nach Angaben der Behörde auf einem hohen Niveau. Betroffen sind vor allem Verbraucher, die unerwünschte Kontaktaufnahmen oder Kostenrisiken melden.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur beziehen sich die meisten Beschwerden weiterhin auf SMS- und Messenger-Spam sowie auf belästigende Anrufe. Auch automatische Bandansagen, teure Warteschleifen, manipulierte Rufnummern, sogenannte Fake-Hotlines und Fälle von Router-Hacking zählen zu den gemeldeten Problemen.

Beim sogenannten Enkeltrick habe die Abschaltung zahlreicher Rufnummern in den vergangenen Jahren zu einem Rückgang der Beschwerden beigetragen.

Maßnahmen der Bundesnetzagentur gegen Rufnummernmissbrauch

Die Bundesnetzagentur schaltete im vergangenen Jahr rund 6.200 Rufnummern ab. Laut Behörde ist eine weitere technische Nutzung dieser Nummern für missbräuchliche Zwecke damit ausgeschlossen.

Zusätzlich wurden für mehr als 2.000 Rufnummern Verbote ausgesprochen, unrechtmäßige Rechnungen zu stellen oder entsprechende Zahlungen einzufordern. Ziel dieser Maßnahmen ist es, finanzielle Schäden für Verbraucher zu verhindern.

Zentrale Beschwerdegründe laut Bundesnetzagentur

Für eine wirksame Verfolgung von Rufnummernmissbrauch ist die Bundesnetzagentur auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Verbraucher können verdächtige Vorgänge über spezielle Online-Formulare melden, die auf unterschiedliche Missbrauchsarten zugeschnitten sind. Laut Behörde ist es entscheidend, bereits beim ersten Kontakt möglichst vollständige Informationen zu erhalten.

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