BioWallet ermöglicht Zugangskontrolle durch Android-Smartphone und Iris-Erkennung

BioWallet will dem guten alten Passwort an den Kragen. Nichts mehr mit unsicheren Passwörtern, denn in Zukunft soll euer Auge, genauer gesagt eure Iris, den Zugang zu geschützten Bereichen gewähren.

Mit einem Android-Smartphone und der entsprechenden App, welche sich drahtlos mit eurem Desktopbrowser koppeln lässt, müsst ihr dann kurz in die Kameralinse schauen und wenn alles klappt, dann wird euch Zugang gewährt. Ist natürlich logisch, dass dies nur mit einer enstprechend guten Kamera funktioniert. Da die Jungs aber im Test ein Nexus One nutzen, sollten selbst die Billiglinsen von HTC funktionieren.

Laut dem folgenden Wikipedia-Auszug, der unter einer CC-Lizenz ShareAlike 3.0 steht, kann man eine Iris-Erkennung folgendermaßen zusammenfassen:

Die Iriserkennung ist eine Methode der Biometrie zum Zweck der Authentifizierung oder Identifizierung von Personen. Dafür werden mit speziellen Kameras Bilder der Iris (Regenbogenhaut) des Auges aufgenommen, mit algorithmischen Verfahren die charakteristischen Merkmale der jeweiligen Iris identifiziert, in einen Satz numerischer Werte (Merkmalsvektor, engl. „Template“) umgerechnet und für die Wiedererkennung gespeichert bzw. mit einem oder mehreren bereits gespeicherten Templates verglichen.

In folgenden zwei Video seht ihr die Technik noch kurz in Aktion. Mir persönlich gefällt zwar die Idee, ob ich aber bei jedem geschützen Zugang Bock hätte, in mein Smartphone zu glotzen bezweifle ich. Ich bin da eher Fan von richtig guten Passwortmanagern. Generell erinnert mich die Idee etwas an Google Goggles, welches ja auch aufgenommene Daten analysiert.

Würdet ihr diese Technologie nutzen bzw. denkt ihr, dass sie sich durchsetzt?

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