Bundesbildungsministerin Prien will Altersgrenze für Social Media
Bundesbildungsministerin Karin Prien fordert eine Altersbeschränkung und eine wirksame Altersverifikation für Social Media.
Die CDU-Politikerin bringt die Forderung mit den schlechten deutschen Ergebnissen der PISA-Studie in Verbindung. Im rbb24 Inforadio sagte sie, lange Bildschirmzeiten und die Nutzung sozialer Netzwerke könnten Konzentration, Ausdauer und sinnentnehmendes Lesen beeinträchtigen.
Prien will Vorschläge für Social-Media-Altersgrenze vorlegen
Prien kündigte an, in den kommenden Wochen konkrete Vorschläge im Bundeskabinett vorzulegen. Neben einer Altersgrenze fordert sie eine bessere Medienerziehung. Zugleich setzt die Ministerin auf eine europäische Lösung.
Im Mittelpunkt stehen drei Punkte:
- eine Altersbeschränkung für Social Media,
- eine wirksame Altersverifikation auf den Plattformen,
- mehr Schutz vor jugendgefährdenden und potenziell süchtig machenden Inhalten.
Prien warnt davor, dass Kinder im digitalen und KI-Zeitalter zunehmend Schwierigkeiten beim kritischen Denken und bei der intensiven Auseinandersetzung mit Inhalten bekommen könnten. Einen direkten wissenschaftlichen Nachweis für einen kausalen Zusammenhang mit den aktuellen PISA-Ergebnissen gibt es allerdings nicht.
Ich halte die Debatte über wirksamen Jugendschutz für sinnvoll. Entscheidend wird aber sein, wie eine Altersprüfung technisch, datenschutzfreundlich und europaweit einheitlich umgesetzt werden kann. Ich habe meine Zweifel, dass man sich auf europäischer Ebene wirklich auf ein System einigen kann.
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ich werde nirgends mein Alter verifizieren und mich blank machen nur weil die Politik und die Eltern die Kinder verblöden lassen.