Der Bundestag hat eine Reform beschlossen, die ab 2027 die Riester-Rente durch ein neues Vorsorgemodell ersetzt. Die Eckpunkte dazu waren bereits bekannt.
Mit den Stimmen der schwarz-roten Koalition wurde ein staatlich gefördertes System verabschiedet, das die bisherige Riester-Rente ablösen soll. Ziel sei es laut Bundesregierung, mehr Menschen zur privaten Altersvorsorge zu bewegen und insbesondere Geringverdiener stärker einzubeziehen.
Das neue Modell soll kostengünstiger, flexibler und renditestärker sein, erklärten Union und SPD. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bezeichnete die Reform als wichtigen Schritt, der sich laut seinen Angaben bereits ab kleinen Sparbeträgen lohnen soll. Die Zustimmung des Bundesrats steht noch aus.
Neue Altersvorsorge ab 2027: Modelle, Förderung und Zielgruppen
Geplant sind mehrere Varianten mit unterschiedlichem Sicherheitsniveau, darunter Angebote mit vollständiger Kapitalgarantie sowie Modelle mit geringerer Absicherung und höheren Renditechancen. Ergänzend ist ein standardisiertes Produkt mit gedeckelten Kosten vorgesehen, das von einem öffentlichen Träger angeboten werden soll.
Zentrale Punkte der Reform:
- Staatliche Zuschüsse von bis zu 540 Euro jährlich
- Zusätzlicher Kinderzuschlag von 300 Euro pro Jahr
- Einbeziehung von Selbstständigen
- Unterschiedliche Garantie- und Renditemodelle
Die genaue Ausgestaltung wird laut Bundesregierung noch per Verordnung festgelegt. Die Reform soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten. Grundlegende Eckpunkte hatte ich vor einigen Tagen bereits thematisierter. Fragen und Antworten zur Reform der geförderten privaten Altersvorsorge findet ihr online beim Bundesministerium der Finanzen.
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