Neue Regeln ab 2027: Das soll sich für Fahrschüler ändern

Das Bundesverkehrsministerium plant wie erwartet eine Reform des Führerscheins, die ab 2027 günstigere und einfachere Ausbildungswege ermöglichen soll.
Das Ministerium arbeitet laut Angaben von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder an einer umfassenden Neuregelung der Fahrausbildung. Ziel sei es, die Kosten für den Führerschein zu senken und den Zugang zu erleichtern.
Die Verkehrsminister der Länder haben die Pläne auf ihrer Konferenz in Lindau grundsätzlich begrüßt, äußerten jedoch teilweise Skepsis gegenüber einzelnen Maßnahmen.
Ein zentraler Bestandteil ist ein mehrjähriges Pilotprojekt zur sogenannten Laienausbildung. Dabei sollen Eltern oder Angehörige Teile der praktischen Ausbildung übernehmen können. Dieses Modell existiert laut Ministerium bereits in Österreich und soll nun auch in Deutschland getestet werden.
Führerscheinreform: Günstigere Ausbildung und neue Modelle
Nach Angaben der Verkehrsministerkonferenz besteht angesichts sinkender Anmeldezahlen in Fahrschulen ein erhöhter Handlungsbedarf. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter erklärte als Vorsitzender, gemeinsames Ziel sei ein insgesamt niedrigerer Preis für den Führerscheinerwerb.
Bundesminister Schnieder strebt an, das Gesetzgebungsverfahren noch im laufenden Jahr abzuschließen. Die neuen Regelungen sollen dann zum 1. Januar 2027 in Kraft treten. Hintergrund sind auch steigende Kosten, die laut Berichten dazu führen, dass viele Interessenten ihre Ausbildung derzeit aufschieben.
Ich halte die Reform grundsätzlich für nachvollziehbar, sehe aber insbesondere bei der Laienausbildung noch offene Fragen zur Qualität und Sicherheit der Fahrausbildung.
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Sehr gut. Abzocker werden per Gesetz daran gehindert.
Absolut unverantwortlich das Ganze. Ein etablierten Ausbildungssystem wird für eine Elterngeberation geopfert, die nicht 18 Jahre jedes Jahr 1 mal Kindergeld bei Seite packen konnte.
Generation Schneeflocke. Ich musste auch als 14 Jähriger Zeitung ausfahren, um mir was finanzieren zu können.
Wenn dann zukünftig schlechter ausgebildete Fahrer Unterwegs sind will es keiner gewesen sein.
Die Kosten kann jeder selbst beeinflussen bei Durchfallquoten von 60 Prozent bei der Theorie.
Schulterblick, Spiegel, Prinzip der der doppelten Absicherung macht kein Elternteil mehr! Nach den gefahrenen 1000km kommen die Schüler zurück und bekommen noch mal 20 Stunden rein gedrückt bis alles sitzt! Da wird nix billiger. Eltern müssen ihre Versicherung anpassen, wer haftet im Fall der Fälle? Üben auf einem Parkplatz sonntags sollte erlaubt sein, fahren im Verkehr, das geht nach hinten los. Ich greife bei meinen Schülern mehr als einmal ein und muss bremsen, oder das vertauschen Gas/Bremse, was dann? Das knallt paar mal ordentlich!
In Belgien funktioniert das System seit 1977 erfolgreich. Ich kenne jedenfalls keine Statistik, welche belegt, dass Deutsche die besseren Autofahrer sind oder umgekehrt.
Wenn der Vater Niklas dann den dicken Malte erklärt, wie man richtig fährt und der Fahrlerer dann die Defizite ausgleichen muss.
Wenn dann Onkel Lutz der Nicht das Fahren beibringt.
Dann muss anschließend der Fehrlerer erst mal wieder alles gerade rücken.
50 Prozent, in einigen Bundesländern sogar 60 Prozent, fallen durch die theoretische Prüfung. Kosten kann jeder selbst sparen indem er lernt und die Seminare aufgeweckt verfolgt.
Das Generation Z und Alpha mit ADHS Problemen und angewachsen Smartphone Probleme hat, ist nun mal Fakt.
Der Führerschein war noch nie billig.
Im Vergleich kostete er immer schon soviel.
Er war früher nicht billiger!
Und leichter war er auch nicht!
Derjenige, der ihn möchte muss sich halt auf den Hosenboden setzen.
Das soll und muss auch so bleiben!
Dieses Gejammere und alles geschenkt bekommen wollen, ist wirklich nicht mehr zum aushalten.
Das stimmt nicht. Ich musste bei meiner letzen Prüfung 200 bis 300 fragen mehr lernen als bei meiner ersten Führerscheinprüfung.
1990 waren es nochmal deutlich weniger. Der Fragenkatalog hat sich stetig vergrößert und dadurch muss natürlich auch deutlich mehr gelernt werden.
Zumal gerade die Fragen die kurze Videos beinhalten deutlich anstrengender zu lernen sind.
Auch die Fahrstunden werden immer mehr, und dir Prüfung anspruchsvoller. Dazu kommt, dass man für alles eine zusätzliche Prüfung ablegen muss. Mein Vater musste ein paar Stunden Auto gefahren dann nochmal zwei Runden Motorrad und durft dann einfach mal fast alles fahren.
Ich will jetzt nicht bewerten ob das besser oder schlechter ist als heute aber leichter einen Führerschein zu bekommen, und vor allem für mehrere Fahrzeugklassen, war es früher alle Mal.
Sorry. Aber das ist alles nicht wahr.
Im Vergleich zur Einkommenssituation war es nicht teurer wie jetzt.
Auch die Anzahl der Fahrstunden waren gleich.
Und die Fragen. Naja dann sind es halt ein paar mehr. Und? Die wiederholen sich doch eh. Ist halt mal lernen angesagt. Ganz einfach.
Der einzige Unterschied von heute zu damals war, dass die Leute heute nichts mehr tun wollen. Das sie alles geschenkt bekommen wollen.
Und im übrigen, wenn das alles kommt, dann wird nix billiger, dann wirds noch teurer.
Also wenn du der Meinung bist, es ist kein schwierigkeitsunterschied 700 oder 1100 fragen lernen zu müssen hab ich natürlich unrecht. Das ist übrigens eine Erhöhung um über 55 Prozent.
Die Fahrstunden sind seit den 90er auch gestiegen das ist Fakt. Sowohl die Pflichtstunden als auch die Stunden die Fahrschüler heute brauchen um fit für die Prüfung zu sein.
Ich hab vor zwei Jahren einen Führerschein gemacht und damals fast das dreifache gezahlt was ein bekannter keine 10 Jahre vorher gezahlt hat. Weder er noch ich verdienen mittlerweile das dreifache. Mal ganz davon abgesehen, dass natürlich auch alles andere teuere geworden ist und man dadurch ohnehin schon weniger von seinem Geld hat als vor 10 Jahren. Selbst wenn ich also wirklich das dreifache verdiene würde, wäre der Führerschein unter Berücksichtigung der Einkommenssituation teurer als damals.
Ich widerspreche mir nicht. Die Prüfung ist nicht schwer und wenn man lernt kann man das gut beim ersten Anlauf schaffe. Aber schwerer als früher ist es dennoch. Das die heutige Generation das weniger lernen kann oder will als früher, glaube ich auch und das darf man gerne kritisieren. Natürlich soll keiner den Führerschein geschenkt bekommen aber zu behaupten es wäre heute nicht schwerer als damals ist aufgrund der Faktenlagen zumindest fragwürdig. Genauso das gleiche gilt auch für die Kosten.
Ich glaube, die Wahrheit liegt wie so oft eher in der Mitte.
Ich habe meinen ersten Führerschein 2007 gemacht, Auto mit 17, angefangen im Winter 2006 also das erste Jahr wo das als Pilotprojekt bei uns war.
Danach im Laufe des Studiums noch 2 mal Motorrad (1x Aufstieg) und 1x großer Anhänger.
Und ja, ich habe weniger bezahlt als heute üblich. Kein Wunder, bei den Spritpreisen, erhöhten Abgaben, teilweise DEUTLICH teureren Versicherungen für Fahrschulen (wird ja auch an Unfallzahlen, Neuwagenpreise – > Höhe der Regulierungen bei Schäden etc. bewertet) .
Und dass der Anstieg der Löhne das nicht ausgleicht, wenn man das gesamte Leben mit in die Rechnung nimmt, steht gar nicht zur Debatte.
Aber im Vergleich zu früher, finde ich persönlich, geht mit dem Führerschein aber auch eine leicht erhöhte Verantwortung einher.
Was waren denn die üblichen Autos der 90er? Größe, Masse, Geschwindigkeit… Anzahl?!
Bei deutlich schnelleren, unübersichtlicheren, schwereren, teureren und natürlich auch anzahlmäßig stark gestiegenen Fahrzeugen, ist es doch umso WICHTIGER eine ordentliche Ausbildung zum bewegen des Kraftfahrzeuges zu erhalten.
Versteh mich nicht falsch, ich finde die Verantwortung ist IMMER groß, man sollte das nie auf die leichte Schulter nehmen und auch immer an die anderen Teilnehmer denken.
Aber wenn man als Fahranfänger früher mit nem 45PS Skoda Fabia seine Fahrerfahrung steigern konnte, bekommen heute manche 18 Jährige von Mami und Papi den Golf GTI mit 300PS unter´n Arsch gesetzt!
Das erfordert „eigentlich“ eine gaaaanz andere Reife, fahrerisch als auch verantwortungstechnischer Natur!
Und, auch wenn es sich nicht jeder gewünscht hat, aber es sind ja auch viele Verkehrsteilnehmer dazu gekommen seit den 90ern!
E-Scooter, Lastenräder, E-Bikes etc.
Das erhöht natürlich auch den Fragenkatalog. Ebenso wie erweiterte Verkehrsregeln, neue Schilder wie „Parken nur für Carsharing“ etc. etc.
Ob also „bereinigt“ das wirklich alles so mehr geworden ist, wage ich zu bezweifeln, kann auch sein dass das einfach nur durch den Wandel der Zeit ein erhöhter Mehraufwand ist. 🤯
Sehr guter Kommentar!
Auch in den 90er fuhren Fahranfänger Golf GTI, Shirocco, Corrado G60 und nicht nur Isetta, Ente & co
Woher ich das weiß? Zeitzeuge :-)
Natürlich. Aber ein GTI von heute ist ja wohl wahrlich nicht mit einem von damals zu vergleichen.
Die langsamsten Teilnehmer heute werden sich zu den Langsamsten der 90er weniger unterscheiden, als am oberen Ende.
Zumal du hier auch weiterhin die anderen Punkte außer Acht gelassen hast. Gewicht, Größe, Anzahl!
Und jaaaa, ein Golf war damals deutlich übersichtlicher und leichter in schwierigeren Situationen zu fahren als heute!
Woher ich das weiß? Beides schon selber gefahren ;)
Und nein, ich rede NICHT von irgendwelchen Assistenzsystemen bei glatter Straße, sondern vom unübersichtlichen Stadtverkehr, Parken etc.
Heutzutage piept und blinkt´s im Auto an jeder Stelle, für einfachste Bedienung MUSS der Blick bei den meisten Fahrzeugen von der Straße abgewendet werden etc etc.
Bei meinem Renault von 2004 geht zum Glück alles noch mit Knöpfen und Reglern, da bediene ich auch in jeder Situation ohne drüber nachzudenken Klima, Radio etc.
Bei meinem Mustang kann ich noch froh sein, dass der so viele Knöpfe hat, beim Nachfolger sieht´s da schon deutlisch schlimmer aus.
Und bei den Autos von Freunden würde ich die Krise bekommen 🤯
Wieso diese Vielzahl von (aus meiner Sicht unsinnigen) Behauptungen?
Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass damals Fahranfänger auch schon höher motorisiert Autos gefahren haben. Und damit ich habe mich auf Deine Aussage bezogen:
“Aber wenn man als Fahranfänger früher mit nem 45PS Skoda Fabia seine Fahrerfahrung steigern konnte, bekommen heute manche 18 Jährige von Mami und Papi den Golf GTI mit 300PS unter´n Arsch gesetzt!“
Mehr nicht.
Ich habe dazu mal Gemini befragt. Falls jemand mehr Zeit hat, darf er/sie gerne umfassender recherchieren
Die extrem hohe, und aus meiner Sicht nicht notwendige, „Durchfallerquote“ steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier… das muss dann Mami und Papi mit Pusteblume selbst ausmachen.
1994 habe ich 800,- DM für den PKW Führerschein bezahlt.
2025 hat mein Sohn 3.500,- Euro für den PKW Führerschein bezahlt.
Beide Prüfungen beim ersten Mal bestanden.
Das finde ich schon einen großen Unterschied. Ich habe jedoch nicht verglichen, wie die Einkommensverhältnisse sich in der Zeit entwickelt haben.
Ich war vor zwei Jahren selbst nochmal in der Fahrschule und der Spaß ist wirklich unverschämt teuer.
Schwer ist die Theorie zwar nicht, aber man muss sich halt auf den Arsch setzen und lernen. Und ich glaube genau daran scheitert es heutzutage oft.
Das allgemeine Verhalten im Straßenverkehr wird leider auch immer wilder. Allerdings habe ich den Eindruck, dass selten Unwissenheit und eher Gleichgültigkeit der Grund für das Fehlverhalten im Straßenverkehr ist.
Eine Vergünstigungen würde ich grundsätzlich begrüßen aber eine Vereinfachung auf Kosten der Qualität seh ich eher kritisch.
Genau so isses.
Wobei wenn du der gleiche wie oben bist, dann widersprichst du dich.
Günstiger ist zwingend notwendig. Der Führerschein war nie günstig, wurde in den letzten Jahren aber so viel teurer …
> sehe aber insbesondere bei der Laienausbildung noch offene Fragen zur Qualität und Sicherheit der Fahrausbildung.
Das funktioniert in Österreich seit vielen Jahren hervorragend und ich sehe keinen Grund, wieso es das in Deutschland nicht sollte. Es wird allerhöchste Zeit, dass das auch in Deutschland möglich wird.
Im Übrigen sehe ich es so, dass es der Qualität der Fahrausbildung zuträglich ist, weil man auf diese Weise in der Regel mehr Übung erhält, als wenn man nur die Stunden in der Fahrschule hat. Und falls es jemandem nicht klar ist: Fahrstunden in der Fahrschule hat man damit ja trotzdem und zwar, bevor man überhaupt mit den privaten Fahrstunden anfangen darf. Es ist nicht so, dass dadurch Menschen auf die Straße gelassen werden, die mit einem Auto nichts anfangen können. Im Ganzen betrachtet bin ich davon überzeugt, dass durch dieses Modell bessere Fahrer hervorgehen – was ich durch eigene Erfahrung auch bestätigen kann.
Da freuen sich die Fahrlehrer, wenn Papa mit Führerschein von vor 30 Jahren der Tochter oder dem Sohn dann das richtige Fahren ohne Blinker, Zigarette und Handy am Steuer beibringt.
Was hast du für ein ekelhaftes Menschenbild? Weil ja auch allen Eltern egal ist, ob ihre Kinder eine Prüfung bestehen oder was? Ich hoffe du hast keine Kinder oder gehst mit deinen nicht so um. 😵💫
Dann lies doch mal die Gründe….
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/fuehrerschein-pruefung-theorie-hohe-durchfallquote/
So ein Kommentar sagt viel über dich, aber nichts zum Thema aus. Nur mal so: Die Fahrstunden werden damit nicht ersetzt, man benötigt nur weniger in der Fahrschule. Das Fahren wird dir trotzdem zuerst in der Fahrschule beigebracht. Einfach mal informieren, bevor man irgendwelchen Qatusch von sich gibt.
Das Lernen für die Theorie kann jeder Fahrschüler selbst beeinflussen indem er die Kurse besucht und lernt. Gibt sogar spezielle Ferienkurse.
Das mit Wegfall von wichtigen Pflichtfahrten wie Nacht und Autobahnfahrten und Ersatu durch Simulator besser wird glaubst du doch wohl selbst nicht.
Üben auf dem Übungsplatz konntest früher schon.
Bin mal gespannt, ob alle Eltern dann ihrer Versicherung alle neuen Mitfahrer melden und das Alter der Tochter oder des Sohnes mit 17.
Nicht das Versicherungsbetrug begangen wird. Kann beim Unfall teuer werden und den Schutz erlöschen Laschen. Dann musst privat für Schäden aufkommen.