Smart-Meter-Schock: Behörde greift hart durch

Die Bundesnetzagentur hat Verfahren gegen 77 Unternehmen wegen verpasster Smart-Meter-Quoten eingeleitet.
Die Bundesnetzagentur hat nach eigenen Angaben 77 Verfahren gegen Unternehmen gestartet, die die gesetzlich vorgeschriebene Einbauquote für intelligente Messsysteme nicht erreicht haben. Betroffen sind insbesondere Anbieter, die mit dem Rollout bislang noch nicht begonnen haben.
Laut Behördenangaben wurde die 20-Prozentquote bis Ende 2025 in vielen Fällen nicht erfüllt. Die betroffenen Unternehmen erhalten nun Gelegenheit zur Stellungnahme, deren Auswertung in weitere Entscheidungen einfließt.
Smart-Meter-Rollout: Verfahren und mögliche Sanktionen
Ziel der Verfahren sei es laut Bundesnetzagentur, die Einhaltung der Ausbauziele durchzusetzen. Dabei können Zwangsgelder verhängt werden, deren Höhe sich unter anderem an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Unternehmen orientiert.
Die Behörde kündigt an, weitere Aufsichtsverfahren schrittweise einzuleiten. Besonders kleinere und mittelgroße Unternehmen stehen im Fokus, da sie die geforderte Quote häufig nicht erreichen.
Intelligente Messsysteme gelten als zentral für die Digitalisierung der Stromnetze und die Integration erneuerbarer Energien. Gesetzlich ist vorgesehen, dass bis Ende 2032 rund 90 Prozent der relevanten Messstellen ausgestattet sind. Daten zum aktuellen Ausbaustand sind online verfügbar.
Ich halte das Vorgehen für nachvollziehbar, da die gesetzten Ausbauziele ohne konsequente Kontrolle kaum erreicht werden dürften.
Smart Meter sind digitale Stromzähler, die den Energieverbrauch automatisch erfassen und entweder in Echtzeit oder in regelmäßigen Abständen übermitteln. Sie schaffen mehr Transparenz beim Stromverbrauch und bilden die Grundlage für intelligente Stromnetze und dynamische Tarife.











Antragstellung auf neuen Zähler für Wärmepumpe August 2025 um von §14a EnWG und dem niedrigeren Netzentgelt zu profitieren. Beauftragung wurde bestätigt. Seither keine Reaktion mehr. 6 Monate normaler Strompreis. Warum tauschen die wohl nicht? Und wer keine Wärmepumpe oder Wallbox hat wird mit Zählertausch beglückt. Ob er will oder nicht. Strommafia
Hi,
richtig so. Zeit genug hatten die Netzbetreiber, seit Beginn des Roll Out.
Und die Ankündigung, dass es Strafen geben wird, kam ebenfalls nicht über Nacht.
Bin auf die Ausreden in den Stellungnahmen gespannt 🙃
Dazu folgende Anekdote: Bei mir wurde der schwarze Zähler gegen einen digitalen ausgetauscht. So weit okay. Problem dabei nur: Er hat nur eine digitale Anzeige und ist nicht online. Jetzt habe ich einen Brief bekommen, dass dieser Zähler in diesem Jahr erneut – gegen einen Zähler mit Onlinefunktion – ausgetauscht wird.
Bei meinen zweiten Zähler – bereits mit Onlinefunktion – muss ich trotzdem jedes Jahr den Zählerstand 2.8.0 melden, weil der Netzbetreiber diesen nicht auslesen bzw. verarbeiten kann. Willkommen in D im 21. Jahrhundert. Da hast du keine Fragen. Oder?
Na ob denn alle noch einen Smartmeter wollen, wenn sie dann mehr Gebühren dafür bezahlen müssen 🤔
muss keiner, der Aufpreis für die Kommunikation geht an den Netzbetreiber
Habe nur ein kleines BalkonKW, aber sofort nach der Meldung an die Netzagentur hat sich eine Firma zur Installation eine Zweiwegezählers gemeldet und 6 Wochen später schon installiert. Nur das Rückwärtsdrehen des alten Zählerstand ist unterbunden- etwa 300W und nur an Hochsommertagen werden verhindert.
Warum erfolgt keine Installation nach Erfordernissen? Warum wird denn die Einspeisung nicht verhindert? Ers gibt Einrichtungen zum Runterfahren von Wechselrichtern, warum wird soetwas nicht bei Bedarf eingebaut und stattdessen über Netzentgelte schwadroniert?
Hi, hast du dich schon mal mit den technischen Vorraussetztungen beschätfigt, die eine offizielle Steuerbox benötigt?
Es gibt keine BKW, die eine solche Schnittstelle haben.
Und ein offizieles SmartMeterGateway bräuchte die auch noch.
Wenn du zu viel einspeist, schaffe dir einen Speicher an, der Nulleinspeisung, zB mit Ecotracker oder Shelly pro 3EM (Elektriker notwendig) an.
Wird auch Zeit.
Lt. Vorgaben müsste ich auch einen Smart Meter erhalten (Wärmepumpe,…), aber der Netzbetreiber macht einfach nichts.
Welche Nachteile hast du dadurch?
Andere günstigere Netzentgelte in der Nacht wäre es z.b. bei mir. Ich warte auch und es rührt sich nichts, außer ich beauftragen und bezahle den Wechsel.
Ohne mich in die Thematik oder Rahmenbedingungen/Gesetzestexte eingelesen zu haben: Vermutlich hat der Netzbetreiber mit der Annahme des Auftrags seine Schuld im Sinne des Gesetzes schon erfüllt, den Rest kann man sich mit „Verzögerungen bei Zulieferern“ schönreden, um Kostensparend das Ganze hinauszuzögern.
Oder ist das zu weit hergeholt? 🤔