Das „Ende“ der Xbox? Microsoft überrascht mit Ankündigung

Es war die große Überraschung am Freitagabend, denn Phil Spencer verlässt das Unternehmen und Sarah Bond wird vom Xbox-Team abgezogen. Schaut man sich die Aktivitäten in sozialen Medien an, dann kam das auch für sie überraschend.
KI-Chefin übernimmt Gamingsparte
Das Ruder übernimmt Asha Sharma und sie verspricht „die Rückkehr der Xbox“ in ihrem ersten Statement. Warum ich das nicht glaube, hat mehrere Gründe. Einer ist, dass sie vorher die KI-Sparte bei Microsoft leitete und bisher keine Erfahrung im Gaming mitbringt. Es wirkt, als ob Microsoft jetzt voll auf KI bei Gaming setzt.
Ein weiterer Grund ist der Zeitpunkt der Ankündigung, denn schlechte Nachrichten gibt es immer am Freitag und so spät wie möglich. Diese Meldung ging so spät online, dass ich es sogar erst am Samstag gesehen habe. Kein gutes Zeichen.
Microsoft-Chef zerstört die Xbox
Phil Spencer hat vieles falsch gemacht in den letzten Jahren, aber ich glaube, dass es auch am Druck „von oben“ lag. Satya Nadella ist ein hervorragender CEO für die Geschäftskunden aber ein miserabler CEO für Konsumentenprodukte. Ich glaube, dass er in erster Linie für den Untergang der Xbox als Konsole verantwortlich ist.
Im Statement und den ersten Interviews von Asha Sharma ist auch ständig etwas von KI zu lesen, als ob das die große Lösung für Gaming sei. Sie verspricht zwar eine Xbox, die „zum Ursprung zurückkehrt“, aber ich nehme es ihr absolut nicht ab.
Das liest und fühlt sich alles nach „okay, die Sparte hat massive Probleme und wir müssen sparen, es wird Zeit den KI-Slop so richtig auszupacken“ an. Vielleicht ist das eine falsche Annahme von mir, aber ich habe kein gutes Gefühl für die Zukunft der Xbox. Jedenfalls bei der Hardware und bei der Xbox als Konsole, das war es.
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Ganz schön viel Pessimismus und Verbitterung im Text…
Ja, ich will eine starke Xbox, damit Sony härtere Konkurrenz hat, denn als Konsument und Spieler ist diese für mich wichtig. Ein Ende der Xbox wäre auch für PlayStation-Spieler keine gute Entwicklung.
Da bin ich ganz deiner Meinung, Monopole sind für die Konsumenten immer ganz schlecht. Deswegen habe ich zum Beispiel nie verstanden, warum von manchen in den sozialen Netzwerken immer das Ende von Intel nahezu herbeigesehnt wurde.
„Konkurrenz belebt das Geschäft“ war und ist eine absolut korrekte Aussage.
Naja, mit den ganzen ARM Chips, diversen Chip Herstellern die daraus auch mehr oder weniger komplette Eigenentwicklungen ableiten (Apple, Qualcomm, Samsung), dann Firmen wie Nvidia und AMD.
Wer braucht diesen Rotz von Intel noch? Sorry aber bei mehr oder weniger lüfterlose PCs macht leider Apple vor wie es geht. Die Mac Minis hörst du fast gar nicht während beim Intel N1xx MiniPc immer die Lüfter fiepen. Da baut man sich quasi einen Tinitus ins SmartHome.
Ein weitere verbreitung von „Linux on Arm“ wäre genial um Apple da etwas entgegen zu setzen aber diese x86 Rotze braucht wirklich niemand mehr.
BTW:
Interessant das man im Streaming Bereich das nicht so sieht, dort wünschen sich gefühlt alle einen Monopolisten 😂
Ganz einfach Antwort – Weil es beim Streaming zu einer massiven Fragmentierung des Angebotes kommt. Bei Hardware ist es mehr oder weniger „egal“ ob eine CPU von AMD / Intel kommt bzw. x86/ARM/RISC ist. Im Zweifelsfall kannst du auf jeder Hardware arbeiten oder zocken.
Beim Streaming fehlen dir je nach Anbieter einfach Serien, Filme etc. In einer Videothek konnte man sich früher auch alle Filme ausleihen egal von welchem Studio sie kamen und es gab unterschiedliche Verleihketten. Sowas wünschen sich die Leute im digitalen Umfeld auch, nicht direkt ein Monopol.
Aktuell treibt es nur wieder die Pirateriezahlen nach oben. Aber das wird man in den kommenden Jahren sehen. Ich glaube der Markt wird sich wieder konsolidieren.