Der massive Einbruch von Porsche geht weiter

Schlechte Nachrichten gibt es gerne am Freitag, möglichst spät, wie heute bei Porsche, die im ersten Quartal genau 60.991 Fahrzeuge ausgeliefert haben. Vor einem Jahr waren es noch 71.470 Fahrzeuge, ein Minus von heftigen 15 Prozent.
Der Cayenne dominierte mit 19.183 Einheiten, gefolgt vom Macan mit 18.209 Einheiten (knapp die Hälfte elektrisch) und der 911er kam auf 13.889 Einheiten. Vor allem der Porsche 911 ist derzeit sehr beliebt und konnte 20+ Prozent zulegen.
Der Panamera kam auf nur noch 4.498 Einheiten, der 718er auf 1.792 Einheiten (wurde damit aber auch eingestellt) und der Taycan auf 3.420 Einheiten, was für das erste Elektroauto von Porsche mittlerweile eine wirklich bittere Lage ist.
Man nennt das bei Porsche jetzt einfach „Value over Volume“ und rechnet vorerst nicht mit einem Comeback des Wachstums. Dies sei für Porsche ein „erwarteter Absatzrückgang aufgrund eingeschränkten Produktangebots“. Schlechte Zeiten für die VW-Marke aus Zuffenhausen, das restliche Jahr dürfte weiterhin hart bleiben.
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