Destatis meldet höhere Kosten rund ums Autofahren

Der Verkehr verteuert sich für viele Haushalte im März 2026 spürbar.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Waren und Dienstleistungen rund ums Autofahren im März 2026 um 6,7 Prozent über dem Vorjahresmonat. Damit stieg der Kraftfahrer-Preisindex stärker als die allgemeinen Verbraucherpreise, die im selben Zeitraum um 2,7 Prozent zulegten.
Besonders deutlich fiel der Anstieg laut Destatis bei Kraftstoffen aus. Sie verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 20,0 Prozent, darunter Diesel um 29,7 Prozent und Superbenzin um 17,3 Prozent.
Auch Reparaturen, Inspektionen, Parkgebühren, Gebrauchtwagen sowie Fahrschulen und Führerscheingebühren wurden teurer, während Ersatzteile und Pflegemittel leicht günstiger waren.
Mobilitätskosten steigen bei Auto, Bus und Bahn
Auch im öffentlichen Verkehr meldet die Behörde höhere Preise binnen Jahresfrist. Kombinierte Tickets für Bus und Bahn kosteten 6,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, was laut Destatis vor allem mit der Preiserhöhung des Deutschlandtickets im Januar 2026 zusammenhängt. Nahverkehr mit der Bahn verteuerte sich um 5,3 Prozent, Fernverkehr um 1,4 Prozent.
Im mittelfristigen Vergleich zeigt sich nach Behördenangaben ein uneinheitliches Bild. Während die Preise rund ums Auto 2025 gegenüber 2020 um 31,2 Prozent stiegen, lagen kombinierte Tickets für Bus und Bahn 18,0 Prozent niedriger. Haushalte gaben 2023 im Schnitt 361 Euro pro Monat für Verkehr aus, das entsprach 11,9 Prozent ihrer Konsumausgaben.
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