„Deutschland-Korb“ gegen Preisschock: SPD legt neuen Plan vor

Symbolbild: KI-generiert

Die SPD legt zur Grünen Woche einen Aktionsplan vor, mit dem steigende Lebensmittelpreise gedämpft und Verbraucher entlastet werden sollen.

Viele Lebensmittel haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verteuert, während Erzeuger zugleich über hohen Preisdruck klagen. Vor diesem Hintergrund bringt die SPD ein Maßnahmenpaket ein, das zur Grünen Woche in Berlin vorgestellt wird. Ziel ist es laut Partei, die Grundversorgung bezahlbar zu halten und Preisentwicklungen nachvollziehbarer zu machen.

Kern des Konzepts, dass der „Rheinischen Post“ vorliegt, ist ein sogenannter „Deutschland-Korb“. Nach Plänen der SPD sollen Handelsketten auf freiwilliger Basis einen festen Warenkorb mit preisstabilen, in Deutschland produzierten Grundnahrungsmitteln aus wichtigen Warengruppen anbieten. Dies orientiere sich an Modellen aus anderen EU-Staaten und solle kurzfristig Entlastung schaffen.

Maßnahmen gegen steigende Lebensmittelpreise

Geplante Elemente des SPD-Konzepts:

Zusätzlich fordert die SPD strengere Kennzeichnungen bei versteckten Preiserhöhungen sowie eine Prüfung weiterer Regulierung auf EU-Ebene.

Aus meiner Sicht bündelt das Konzept bekannte Forderungen und setzt auf Transparenz und freiwillige Mitwirkung des Handels, ohne konkrete Eingriffe in die Preisgestaltung festzulegen. Meine Prognose: Das wird komplett verpuffen, wenn es überhaupt kommen sollte, und ist reine Symbolpolitik.

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