Die Hälfte aller Android-Smartphones läuft mit Éclair, aber wie geht’s weiter?

Beim Android-Entwickler-Team werden in regelmäßigen Abständen Zahlen über die aktuelle Verbreitung der verschiedenen Android-Versionen veröffentlicht und in der aktuellsten Statistik, erreich Android 2.1 erstmals die 50%-Marke. Das heißt, laut einer internen Android Market Statistik von Google, sind derzeit die Hälfte Aaller Android-Smartphones mit Éclair unterwegs und in einigen Tagen, werden es sicher noch mehr.

Interessant ist auch, dass Android 2.2 Froyo gar nicht in der Statistik auftaucht, obwohl allgemein bekannt ist, dass viele diese OS-Version bereits geflasht haben. Zudem muss man auch bedenken, dass diverse billige China-Smartphones und -Tablets zwar mit Android 1.5 und 1.6 ausgeliefert werden, aber meist keine Anbindung an den Android Market haben und so nicht in der Statistik erfasst werden.

Es ist schön zu sehen, dass eine Android-Version höher 2 auf immer mehr Geräten Einzug hält, dennoch stellt sich die Frage, wann Google das Problem bei der Wurzel packen will. Auch wenn mit Froyo einige neue Funktionen hinzu kommen, so gibt es, bis auf automatische Market -Updates, keine Verbesserung in diesem Bereich. Zudem wurde bereits bekannt, dass die nächste Android Version „Gingerbread“ hauptsächlich Neuerungen an der Oberfläche und Bedienung bringen soll. Zwar ist dies gut für Entwickler, da auch die Stock-Bedienelemente überarbeitet werden sollen, aber gegen die Fragmentierung hilft es recht wenig.

Kann man nur hoffen, dass sich die Gerüchte bewahrheiten, dass auch Geräte der ersten Generation, wie das HTC Magic, noch Froyo erhalten. Vodafone UK hat zumindest die Tage im hauseigenen Support-Forum mitgeteilt, dass für das Magic nie Android 2.1 in Plaung war, Chancen auf 2.2 allerdings bestehen. Dies würde zumindest die ersten Scrennshots erklären, auf denen Android 2.2. noch vor dem Launch auf dem myTouch3G aufgetaucht ist.

Es bleibt in jedem Fall interessant, welche Lösungsansätze Google in Zukunft präsentieren will. Was meint Ihr, lieber schnell die Plattform voran treiben, oder mehr Rücksicht auf ältere Geräte nehmen?


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