Leica bringt ein globales Smartphone auf den Markt, das Leitzphone. Mit einer UVP von 1.999 Euro siedelt es sich allerdings ganz oben an und kann daher durchaus als Flaggschiff bezeichnet werden. Doch das Smartphone stammt nur bedingt aus Deutschland, denn das deutsche Unternehmen hat sich natürlich Hilfe gesucht.

Bei Leica arbeitet man jetzt seit einer Weile mit Xiaomi zusammen und das neue Leitzphone ist „powered by Xiaomi“. Am Ende ist das also ein Highend-Modell von Xiaomi aus China, wo es auch gebaut wird, allerdings eben mit Kameratechnik aus Deutschland. Doch was bekommt man für so ein unglaublich hohe Summe?

Die „Basis ist ein Vario-APO-Summilux 1:1,67–2,9/14–100 ASPH“, die Hauptkamera besteht aus einem 1-Zoll-Sensor und LOFIC-Technologie (was für Lateral Overflow Integration Capacitor steht) mit 50 MP, dazu kommt eine Periskop-Tele-Kamera mit 200 MP (Samsung HPE) und 50 MP gibt es für Ultraweitwinkel (Samsung JN5).

Fokus liegt auf der Software und Leica-Stilen wie Leica Authentic und Leica Vibrant, aber es steckt auch Technik von Xiaomi, wie der Xiaomi ProFocus, mit drin. Auch das 6,9 Zoll große OLED-Display mit 120 Hz kommt von Xiaomi. Unter der Haube gibt es den Snapdragon 8 Elite Gen 5, 16 GB RAM und direkt noch 1 TB Speicher.

Verkauft wird das Leica Leitzphone bei Leica, wo ihr weitere Details bekommt, und die Telekom ist der exklusive Partner in Deutschland. Es ist direkt heute erhältlich.

Ich weiß nicht, warum man sich diese Mühe gemacht hat, wenn man mal schaut, wie schlecht die Ultra-Modelle von Xiaomi bei uns ankommen, die eine ganze Ecke günstiger sind, aber man hat sie sich gemacht. Mit 2.000 Euro ist das aber eine absolute Nische und ich bin mal gespannt, ob da ein Nachfolger kommen wird.


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