Dual-Charging Station (DIY-Projekt)

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Wie man eventuell aus meinem Testbericht zur Asus ZenWatch2 herauslesen konnte, bin ich von dem Ladekabel nicht so ganz überzeugt. Zwar lädt die Uhr super zuverlässig damit und die Magnete im Kabel halten sich gut an der Uhr fest, aber es bleibt immer ein komisches Gefühl zurück, ob die Smartwatch tatsächlich damit geladen wird, oder ob beim Ablegen der Uhr dann doch der Stecker wieder verrutscht ist.

Ich begab mich also auf die Suche nach einem Charging Dock. Die Uhr ist aber einfach zu neu und deshalb konnte ich noch nichts dazu bei Ebay, Amazon & Co. finden. Also musste ich selbst ein wenig basteln. Ab ins Bauhaus und ein schönes Stück Holz geschnappt, welches ich dann mit der Fräse, dem Dremel, Feile, Schmirgelpapier und Beize bearbeitet habe.

Zuerst hatte ich mir eine größere Bodenplatte zurecht gesägt. Von der Unterseite hatte ich dort vorsichtig ein großes Rechteck ausgefräst, in welches ich dann die QI-Ladestation aus diesem Bericht (ohne das Silikongewabbel) eingeklebt habe. Hier ist es ganz wichtig, dass natürlich nur noch sehr wenig Holz wischen QI-Station und Handy übrig bleiben darf. In meinem Fall ca. 2mm. Damit funktionierte der Ladevorgang in einem ersten Test noch wirklich prima.

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Als nächsten Schritt hatte ich auf der Unterseite noch zwei Kanäle eingefräst, durch die später die USB-Kabel zur Rückseite geleitet werden sollten. Mit ein wenig mehr Bedenkzeit hätte ich mir eventuell noch einen USB-Hub bestellt und einen Platz für diesen in die Unterseite fräsen können. Damit wäre dann nur noch ein USB-Kabel aus dem Charging Dock herausgegangen.

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Aber letztendlich war mir das egal – das Ladedock sollte einfach nur funktionieren, einigermaßen gut aussehen und die ZenWatch2 schön am Platz halten. Weiter ging es also mit dem Kantholz für den Smartwatch-Teil. Hier habe ich einen 45 Grad Winkel abgesägt und mit dem Dremel oben den Platz für den Stecker und den Kabelkanal oben und in die Seite gefräst. Anschließend musste das Schmirgelpapier ranhalten und die Kanten abgeschmirgelt werden.

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Das ist Voraussetzung, um das Holz später schön beizen zu können. Hierfür hatte ich mir aus dem Bauhaus eine kleine Flasche ziemlich dunkle Beize geholt, damit das Endergebnis einigermaßen zum Nachtkästchen passt. Das Holz wird dann mit einem Pinsel eingestrichen und die überschüssige Flüssigkeit mit einem Stück Stoff (altes T-Shirt) in Richtung Maserung verwischt und abgewischt. Diesen Vorgang habe ich dann 3-4 mal wiederholt, sobald die Schicht trocken war und ich bin mit dem Endergebnis sehr zufrieden.

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Auf die Unterseite habe ich dann noch vier Filzkleber für Stühle etc. geklebt und die Tizi Tankstelle dient zur Stromversorgung. So verbrauche ich am Ende doch nur eine Steckdose damit. :) Wie schaut es aus? Was habt ihr schon so für Hobby-Projekte gebastelt? 

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