Die EnBW testet aktuell an vier Standorten neue Schnellladestationen des Herstellers XCharge, um ihre technische Infrastruktur breiter aufzustellen.
Der Energieversorger EnBW hat einen erweiterten Feldtest mit Ladestationen des Anbieters XCharge gestartet. Ziel dieser Maßnahme ist es laut Unternehmensangaben, die Abhängigkeit von einzelnen Hardware-Lieferanten zu reduzieren und die Widerstandsfähigkeit des eigenen Schnellladenetzes zu erhöhen.
Obwohl seit 2018 eine enge Partnerschaft mit dem Hersteller Alpitronic besteht, prüft der Marktführer regelmäßig alternative Technologien, um auf globale Lieferkettenprobleme flexibel reagieren zu können, heißt es.
Strategische Ausrichtung im Ladenetz
Die technischen Tests mit XCharge laufen bereits seit über zwei Jahren und umfassen sowohl Laboranalysen als auch erste Installationen unter realen Bedingungen. Nach einer ersten Inbetriebnahme im August 2025 am Standort EnBW City in Stuttgart wurde der Test nun ausgeweitet.
Neben weiteren Säulen in Stuttgart kamen Standorte in Rutesheim sowie am Durlach Center und Bahnhof in Karlsruhe hinzu. Insgesamt stehen damit jetzt zehn Ladepunkte des neuen Anbieters im Netz zur Verfügung, die laut EnBW-Technikvorstand Volker Rimpler bisher alle Anforderungen an Technik und Datenschutz erfüllen.
Ziele der Diversifizierung:
- Stärkung der Resilienz gegenüber Lieferengpässen
- Wirtschaftliche Optimierung der Beschaffung
- Sicherung technischer Standards und Qualität
- Langfristige Unabhängigkeit von Einzelherstellern
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