Die EZB hat eine neue Gesamtstrategie für Europas Zahlungsverkehr vorgestellt.
Die Europäische Zentralbank und das Eurosystem haben Ende März einen strategischen Rahmen für die Weiterentwicklung des europäischen Zahlungsverkehrs vorgelegt.
Laut EZB umfasst dieser Einzelhandels-, Großbetrags-, B2B- und grenzüberschreitende Zahlungen. Die Strategie soll bestehende Infrastrukturen weiterentwickeln und zugleich neue technologische Ansätze einbinden.
Im Mittelpunkt steht nach Darstellung der EZB die Rolle von Zentralbankgeld als Anker für Stabilität und Vertrauen.
Zugleich beschreibt die Notenbank, unter welchen Bedingungen tokenisierte Einlagen und Stablecoins ergänzend genutzt werden könnten. Diese privaten Lösungen kommen laut EZB nur infrage, wenn sie reguliert, auf Euro lautend und tragfähig ausgestaltet sind.
Digitale Zahlungen in Europa neu geordnet
Eine wichtige Funktion weist das Eurosystem dem digitalen Euro zu. Er soll Bargeld nach EZB-Angaben ergänzen und die Entwicklung paneuropäischer Bezahllösungen unterstützen. Daneben sollen SEPA, Echtzeitüberweisungen und grenzüberschreitende Zahlungen weiter verbessert werden.
Auch Resilienz, Inklusion und der Zugang zu verschiedenen Zahlungswegen gehören zur Strategie. Die EZB nennt dabei unter anderem ausfallsichere Strukturen, mögliche Offline-Funktionen sowie die weitere Bedeutung von Bargeld.
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