Angeschaut: Ford SYNC auf der IFA 2012 (Video)

Gemeinsam mit Microsoft entwickelt Ford sein hauseigenes System namens SYNC, welches in den kommenden Wochen und Monaten dann auch endlich in Deutschland durchstarten soll. Das System ansich ist nicht neu und in den USA auch schon eine Weile auf dem Markt, in Deutschland hat man sich aber anscheinend ein bisschen Zeit mit der Übersetzung gelassen und darum hat es länger gedauert. Wir waren auf der IFA 2012 in Berlin und haben uns SYNC mal kurz in einer Demo-Einheit vor Ort angeschaut. Neu ist das System für mich nicht mehr, ich konnte es mir auch schon auf der Cebit im letzen Jahr anschauen. Optisch macht es durchaus etwas her und auch die Bedienung mit der Sprache, das wichtigste Feature von SYNC, funktioniert soweit einwandfrei. Zumindest mit der englischen Version vor Ort und das trotz einem recht hohen Geräuschpegel auf dem Messegelände.

SYNC sollte man natürlich nicht nur als reine Unterhaltungszentrale betrachten, vor allem für die Sicherheit im Auto sind solche System ein Fortschritt. Und wir stehen hier auch erst am Anfang, der Mobilfunkmarkt entwickelt sich so rasant schnell weiter, es kommen ständig so viele neue Informationen hinzu, dass Autohersteller hier natürlich auch ihre Probleme haben. Immerhin muss so ein System nicht nur ein iPhone unterstützten, sondern sollte auch mit einem älteren Symbian-Smartphone von Nokia und dem neuesten Windows Phone von Samsung klar kommen. Ford hält die Software in den Autos aber ständig mit Updates auf dem Laufenden sagte man uns. Musik, Navigation, Sicherheit und die Steuerung von Elementen wie der Klimaanlage sind zentrale Punkte von modernen Systemen im Auto, alles verbunden mit dem Smartphone und mit der Stimme gesteuert.

Mir gefällt die neue Technik gut, das hat es schon bei Audi und auch SYNC macht einen ordentlichen Eindruck. Ich habe bisher allerdings auch nicht die Möglichkeit gehabt so ein System dann wirklich im Alltag zu testen, eine kurze Testfahrt oder eine künstliche Umgebung auf einem Messegelände sind hier einfach nicht aussagekräftig genug. Doch das Themengebiet weckt bei mir immer größeres Interesse, allgemein die Symbiose von Smartphones und Tablets mit anderen Produkten ist ein großes Thema für die nächsten Jahre.

Ford SYNC Pressemitteilung (Klicken zum Anzeigen)

Ford Focus Electric hat als erstes Serienmodell von Ford Europa das Bediensystem SYNC mit MyFord Touch

  • Neuartiges Multimedia-Konnektivitätssystem Ford SYNC mit MyFord Touch feiert 2013 im batterieelektrischen Ford Focus Electric sein Europadebüt
  • Das intuitiv bedienbare System ist eine Gemeinschaftsentwicklung mit Microsoft und versteht Tausende Befehle in neun verschiedenen Sprachen
  • Ford SYNC mit MyFord Touch zeichnet sich durch einen 8-Zoll-Touchscreen aus und erlaubt den Anschluss von bis zu fünf Mobilgeräten via WLAN

Bei seiner Europapremiere im nächsten Jahr ist der neue Ford Focus Electric das erste europäische Serienmodell von Ford, das mit dem hochmodernen Multimedia-Konnektivitätssystem Ford SYNC mit MyFord Touch ausgerüstet sein wird. Dies erklärte das Unternehmen heute auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Das gemeinsam mit Microsoft neu entwickelte Bedienkonzept überzeugt mit umfangreichen Funktionen, die per Sprachsteuerung geführt werden können, sowie WLANSchnittstellen und einem acht Zoll großen Touchscreen. Der Ford Focus Electric ist ein NullEmissions-Elektrofahrzeug mit einer Reichweite von rund 160 Kilometern.

„Das faszinierende neue System stellt die nächste Evolutionsstufe unseres bereits bekannten Bedienkonzepts Ford SYNC dar, wie es noch in diesem Jahr an Bord der neuen Ford B-MAX-Baureihe sein Europadebüt feiert“, erläuterte Jason Johnson, Ingenieur für Bedienelemente-Design innerhalb der SYNC-Produktentwicklung von Ford Europa. „Sowohl Ford SYNC mit MyFord Touch als auch der Ford Focus Electric repräsentieren wegweisende Technologien und bieten unseren Kunden einen echten Mehrwert – zusammen ergeben sie eine perfekte Kombination“.

Ford SYNC mit MyFord Touch entspringt einer gemeinsamen Entwicklung von Ford und Microsoft. Das System basiert auf dem sprachgesteuerten Bediensystem Ford SYNC, das aus dem demnächst im Handel erhältlichen Ford B-MAX bekannt ist. Auf dem nordamerikanischen Markt hat sich Ford SYNC bereits in über vier Millionen verkauften Fahrzeugen bewährt. Das neue Ford SYNC mit MyFord Touch überzeugt jetzt mit einer noch umfangreicheren Funktionalität und einer hochmodernen, den europäischen Bedingungen angepassten Spracherkennung. Dies bedeutet: Das innovative System erkennt einen von oder eine Kombination aus mehreren Tausend Sprachbefehlen, um eine Vielzahl von Funktionen des neuen Ford Focus Electric sicher und präzise zu steuern. Ford SYNC mit MyFord Touch versteht insgesamt neun Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Türkisch.

Dank Ford SYNC mit MyFord Touch kann der Fahrer zum Beispiel die Klimaanlage, die Audioanlage und das Navigationssystem bedienen, ohne dabei die Hände vom Lenkrad nehmen oder den Blick vom Verkehrsgeschehen abwenden zu müssen – ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit. Das System ist zudem in der Lage, im Ganzen geäußerte Zieladressen für das Navigationssystem auf Anhieb zu verstehen. Zeitraubende Nachfragen nach Details wie Stadt, Postleitzahl oder Straße entfallen.

Mehr noch: Das System erkennt die wichtigsten Sprachkommandos sogar dann, wenn es vom Fahrer nicht zuvor aktiviert wurde. So genügt es etwa, wenn ein Name aus dem Telefonbuch in Kombination mit dem Befehl „anrufen“ ausgesprochen wird, um ein Gespräch zu führen. Auch der Freisprechmodus muss nicht zuvor durch einen eigenen Befehl wie „Telefon“ aktivierte werden. Diese Form der Sprachaktivierung zählt zu den zentralen Elementen des Ford SYNC-Systems.

Mit zwei USB-Schnittstellen, einem SD-Speicherkarten-Slot sowie RCA-Anschlussstellen für Audio- und Videogeräte bietet Ford SYNC mit MyFord Touch eine umfassende Konnektivität. Hinzu kommt die Möglichkeit, Mobiltelefone via Bluetooth mit dem bordeigenen Bediensystem zu verbinden. Dies erleichtert es, per Sprachsteuerung das Adressbuch des Telefons aufzurufen, zu telefonieren oder sich SMS-Nachrichten vorlesen zu lassen. Außerdem können vorformulierte, im SYNC-System hinterlegte SMS-Antworten mit kompatiblen Mobiltelefonen ebenfalls per Sprachbefehl verschickt werden.

Zugleich verwandelt Ford SYNC den Ford Focus Electric in einen mobilen WLAN-Hotspot – die Verbindung mit einem USB-Webstick oder ein mittels Bluetooth vernetztes Smartphone genügt, und schon erzeugt Ford SYNC innerhalb des Fahrzeugs ein Wi-Fi-Signal, mit dem bis zu fünf Geräte gleichzeitig einen drahtlosen Zugang zum Internet erhalten.

Das umfangreiche Ford SYNC mit MyFord Touch-System wurde speziell auf die europäischen Kundenwünsche abgestimmt. Es erlaubt unter anderem das Hochladen eines Bildschirm-Hintergrunds für den 8-Zoll-Touchscreen via USB sowie das Anzeigen von Profilfotos bei den Telefonkontakten. Bei stehendem Fahrzeug können über den hochauflösenden Farbmonitor auch Videos von angeschlossenen Speichermedien abgespielt werden. Dank der integrierten Audio-CD-Datenbank „Gracenote“ steigert Ford SYNC mit MyFord Touch zudem den Musikgenuss an Bord: Beim Abspielen von Songs über ein angeschlossenes USB-Speichermedium erscheint auf dem Touchscreen jeweils das dazugehörige CD-Cover.

Zum Umfang von Ford SYNC mit MyFord Touch gehört auch der elektronische NotrufAssistent, der den Fahrzeuginsassen nach einem Unfall hilft, umgehend die örtlichen Rettungskräfte zu alarmieren. Der elektronische Assistent setzt den Notruf in der jeweiligen Landessprache ab und informiert dabei zugleich auch über die genaue Position des Fahrzeugs. Regelmäßige Updates, die über einen USB-Speicherstick oder beim Ford Händler ins System hochgeladen werden können, stellen sicher, dass Ford SYNC mit MyFord Touch stets auf dem neusten Stand der Technik arbeitet.

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