Google Pixel 10a vorgestellt: Reicht das in diesem Jahr aus?

Die Budget-Modelle sind zwar oft nicht die spannendsten, aber gerne lukrativ für die Marken, da sie sich gut verkaufen, optimal für Netzbetreiber sind und Kunden an die Marke binden. Bei Google ist das seit Jahren die a-Reihe im Pixel-Lineup.

Google Pixel 10a ohne neuen Tensor-Chip

In diesem Frühjahr kommt, sogar etwas früher als sonst, das Google Pixel 10a auf den Markt. Es gibt ein 6,3 Zoll großes OLED-Display mit 120 Hz und bis zu 3.000 Nits in der Helligkeit (2.000 Nits im Alltag) und es ist 153,9 m x 73 x 9 mm groß.

Das Gewicht liegt bei 183 g und der 5.000 mAh große Akku kann mit bis zu 45 Watt über USB C Power Delivery geladen werden. Zur Wahl stehen 128 oder 256 GB interner Speicher, 8 GB RAM und der Google Tensor G4 ist die Basis für das 10a.

Auf der Rückseite gibt es zwei Kameras, eine Hauptkamera mit 48 Megapixel und eine zweite Ultraweitwinkel mit 13 Megapixel – diese gibt es auch auf der Front.

Basis ist Android 16 und Google sichert euch 7 volle Jahre Updates ab dem Tag des Release zu, es sollte also noch Android 23 geben. Weitere Merkmale sind Wi-Fi 6E, Stereo-Lautsprecher und eine Dual-SIM (Normal und eSIM). Wir sprechen über 549 Euro bzw. 649 Euro für mehr Speicher und Marktstart ist am 5. März.

Google hat den Rotstift beim a-Modell in diesem Jahr etwas deutlicher angesetzt, es tut sich fast nichts, nur etwas mehr Akkulaufzeit und etwas schnelleres Laden nennt man als Highlight. Normalerweise gibt es auch immer den aktuellen Tensor-Chip, dieser fehlt aber in diesem Jahr, eigentlich reicht ein Pixel 9a also fast aus.

Gründe dürfte es viele geben, vermutlich wollte Google die Kosten im Griff halten, damit es noch ein Einsteigermodell bleibt. Doch ein Google Pixel 9a gibt es bereits für unter 350 Euro, das könnte sich für einige mehr rechnen. Und ein Google Pixel 10 kostet nur 50 Euro mehr, diese Summe würde ich auf jeden Fall investieren.

Klingt so, als könne man beim neuen a-Modell also das gleiche Fazit wie jedes Jahr ziehen: Abwarten, bis der Preis sinkt. In diesem Jahr aber noch mehr als sonst.

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