Home-Workout boomt: Fitnessstudios verlieren ihren Vorsprung
Das Home Workout ist in Deutschland fast so verbreitet wie das Training im Fitnessstudio.
Laut YouGov sind 22 Prozent der Erwachsenen Mitglied in einem Fitnessstudio. 19 Prozent trainieren dagegen eigenständig ohne Abo. Besonders auffällig: Unter Verbrauchern mit überdurchschnittlichem Einkommen liegt der Anteil der Selbsttrainierenden bei 23 Prozent.
Home Workout wird zum relevanten Fitnessmarkt
Das Training zu Hause beschränkt sich längst nicht auf Liegestütze. 74 Prozent der Selbsttrainierenden nutzen mindestens eine Trainingsform mit Geräten oder typischer Ausrüstung.
Diese Trainingsarten sind besonders verbreitet:
- 38 Prozent trainieren ohne Geräte mit dem eigenen Körpergewicht.
- 35 Prozent fahren Rad, 32 Prozent joggen oder laufen.
- 28 Prozent nutzen Gewichte oder Geräte beim Körpergewichtstraining.
- 17 Prozent machen Yoga, 15 Prozent Hanteltraining.
Auch digital wird das Training begleitet: 27 Prozent nutzen laut YouGov eine Fitness-App, weitere 12 Prozent eine Ernährungs-App.
Im Sporthandel führt Decathlon bei der Kaufbereitschaft mit 30 Prozent deutlich vor Intersport mit 18 Prozent und SportScheck mit 14 Prozent. Beim Preis-Leistungs-Image erreicht Decathlon laut BrandIndex einen Net-Score von 26, Intersport kommt auf 10,1.
Ich finde vor allem den knappen Abstand zum Fitnessstudio bemerkenswert. Home Workout ist damit längst kein Nischenthema mehr, sondern ein eigenständiger Markt für Geräte, Apps und Sporthandel.
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Bezüglich dem höheren Einkommen: Wer mehr Einkommen hat, hat (in der Regel) auch mehr Geld und Platz für Geräte.
Ich persönlich gehe lieber ins Fitnessstudio, wo ich mich auch nicht mehr „ablenken“ kann. Das zahlen des Abos „verpflichtet“ mich auch irgendwie es zu benutzen 😅