Mercedes in der Krise: Weniger statt mehr Arbeit
Die Krise der Automobilbranche hat die deutschen Premiummarken in diesem Jahr mit voller Härte getroffen und jetzt gilt es einen Plan für die Zukunft zu entwickeln. Bei Mercedes warf man daher als Option die 40-Stunden-Woche in den Raum.
5 Stunden mehr pro Woche sind aber keine „Stellschraube“, wie es Mercedes-Aufsichtsratschef Martin Brudermüller bezeichnete, sie lösen das Problem nicht, so Betriebsrat Michael Häberle. Er fordert das Gegenteil: Eine 30-Stunden-Woche.
Wenn Mercedes mit dem aktuellen Portfolio die Werke schon nicht auslasten kann, dann wird man es mit mehr Arbeit auch nicht machen können. Eine 40-Stunden-Woche würde aber Raum für mehr Entlassungen geben, weil weniger Mitarbeiter mehr abarbeiten können. Ich vermute, dass Mercedes auch genau das anstrebt.
Doch wenn Mercedes langfristig eine Zukunft haben möchte, dann geht das nur über Innovationen und Investitionen, nicht über den Abbau von Arbeitsplätzen und Sparmaßnahmen, so Michael Häberle weiter. Mit 5 Stunden weniger pro Woche könnte man die Beschäftigung sichern, eine Lösung ist das aber natürlich nicht.
Es geht am Ende nur mit Begehrlichkeit und Technik, die Kunden unbedingt haben wollen. Die Luxus-Strategie des Chefs war ein Fehler, den man jetzt ausbadet und die nächsten Monate werden zeigen, ob Mercedes aus dem Fehler gelernt hat.
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Alle Mercedes Modelle Rosten. Das Problem existiert seit 25 Jahren und hat man immer noch nicht hinbekommen.
Die VKlasse Vito Vivano oder VLE rosten bereits ab Werk ….
Vom hässlich Proletendesign und weg vom coolen 80er und 90er Design kann man sich eben keine Kunden kaufen.
Und den Klotu Smart sollte man endlich abstoßen
Der VLE rostet ab Werk? Das Model ist noch nicht mal in der Kunden-Auslieferung, aber rostet schon. Eine gewagte These.
Die hatten früher mal Probleme mit Rost. Gab es aber auch bei anderen Marken…. Inzwischen hat man glaube ich 30 Jahre auf Durchrostung Garantie. Alles alte Kamellen.
Keine Ahnung ob Mercedes immer noch ein Rostproblem hat, aaaaber Garantie auf „Durch(!)rostung“ ist ja schön und gut, hilft aber nix, wenn es eben nicht „Durch“ ist. Ich kann mich täuschen, aber Rost an Klappen und sonst wo zählt da meines Wissens nicht dazu.
Ein Anfang für mehr Attraktivität wäre ein anderes Design, was wieder mehr am klassischeren Mercedes dran wäre, und nicht so überfrachtet spacig ausschaut.
Just saying. 🤷🏼♂️
ich bezweifle, dass da jemand gelernt hat. ein VLE der ggf perfekt für Familien wäre den man mit großer Batterie mit normalem Führerschein nicht bewegen kann.
Was sie gelernt haben: EU-Beschluss zur Erweiterung der Gewichtsgrenzen der Klasse B für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben auf 4,25 Tonnen. Gilt ab Ende 2027, muss noch in deutsches Recht gegossen werden. Mercedes kann sich aber darauf verlassen und die schwersten VLE dann auch hier an Klasse-B-Inhaber verkaufen.
Was sie noch nicht gelernt haben: Ihre E-Fahrzeuge grundsätzlich leichter zu bauen. Der Maßstab ist hier Tesla, die vergleichbare Fahrzeuge meist 300-400 kg leichter hinbekommen (z.B. Vergleich Y vs. GLC).
Der Xpeng X9 schaffts ja auch irgendwie auf der Waage. Und da muss ich schon sagen, dass das für ne schlechte Konstruktion spricht. Das Schwerste oder nichts…
Gewicht hat ja auch noch andere Implikationen. Verschleiss von Fahrwerk, Reifen und Untergrund. Damit ziehts man sich schon Spurrillen in die eigene Einfahrt…
Die Straßen mag man der Klasse-B-Neuregelung noch opfern, aber die Bürgersteige nicht:
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/diese-autos-sind-zu-schwer-fuer-das-buergersteig-parken-v1/
….wenn das hohe Gewicht beim VLE doch nur das einzige Problem wäre 🙈