Huawei Mate 10: Kirin 970 SoC mit AI-Funktionen ist offiziell

Huawei Kirin Header

Huawei hat die IFA 2017 in Berlin genutzt, um am Wochenende schon mal den neuen Prozessor für das kommende Mate 10 offiziell vorzustellen.

Das Huawei Mate 10 wird am 16. Oktober auf einem Event in München vorgestellt, das ist bereits bekannt. Und auch wenn es bis dahin immer noch mehrere Wochen sind, so hört Huawei nicht mit den Meldungen zu diesem Modell auf.

Im Rahmen der Internationalen Funkausstellung in Berlin hat man den Kirin 970 offiziell vorgestellt. Dieser „Flaggschiff-SoC“ wird im kommenden Huawei Mate 10 zu finden sein. Der Kirin 960 debütierte vergangenes Jahr übrigens ebenfalls mit dem neuen Mate. Der Kirin 970 wird dann sicher auch das P11 antreiben.

Der im 10 nm Verfahren gefertigte SoC besitzt 8 Kerne und eine GPU „der nächsten Generation mit 12 Kernen“. Der Fokus liegt jedoch auf der Künstliche Intelligenz und daher gibt es auch eine dedizierte Neural Processing Unit (NPU). Huawei macht den SoC außerdem auch für Entwickler und Partner zugänglich.

„Die Zukunft von Smartphones befindet sich an der Schwelle einer aufregenden, neuen Ära. Unsere Formel hierfür lautet: Mobile AI = On-Device AI + Cloud AI. Wir wollen smarte Geräte in intelligente Geräte verwandeln, um das Nutzererlebnis noch einmal deutlich zu verbessern. Dafür produzieren wir Ende-zu-Ende-Kapazitäten, die eine koordinierte Entwicklung von Chips, Endgeräten und der Cloud ermöglichen. Der Kirin 970 ist der erste SoC in einer Serie von Innovationen, die leistungsstarke AI-Features auf unsere Geräte bringen und sie signifikant vom Wettbewerb abheben werden.“

Richard Yu, CEO von Huawei

Huawei hat sogar ein kurzes Video für den Kirin 970 SoC produzieren lassen, das ich euch am Ende von diesem Beitrag eingebunden habe. Hier ist der Teaser dazu:

Diesen habe ich euch bewusst eingebunden, denn Denny von SmartDroid ist sich sicher, dass das ein Hinweis für ein Display im 18:9-Format ist. Sehe ich auch so und würde nicht überraschend kommen, da das Mate 10 offiziell einen sehr dünnen Displayrahmen bekommen soll. Es wird übrigens zwei Modelle geben.

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