Der elektrische Ferrari kommt und beim Design hat sich die Marke einen der bekanntesten Design geschnappt, Jony Ive. Der alte Chefdesigner von Apple hat den Innenraum des Luce entwickelt und damit diese Woche durchaus polarisiert.
Im Gegensatz zu vielen anderen Automarken setzt Ferrari extrem viel auf Knöpfe und man findet nur sehr wenig Display. Toucheingaben findet man auch so gut wie keine, weder auf dem Lenkrad, noch für wichtige Bedienelemente in der Mitte.
Das sei so gewollt, wie Jony Ive bei Autocar mitgeteilt hat, denn „Touchscreens sind die falsche Technologie für das Auto“. Bei einem Smartphone war es der richtige Weg, im Auto benötigt eine Toucheingabe allerdings zu viel zu viel Aufmerksamkeit.
Ferrari hat einen kleinen Touchscreen in der Mitte, aber auch dort findet man viele Knöpfe und physische Elemente, die man laut Jony Ive blind bedienen kann. Die vielen und großen Touchscreens in Autos sind für Ive nur eine Modeerscheinung.
Wir sehen einen ähnlichen Trend übrigens auch bei anderen Marken, die wieder mehr auf Knöpfe setzen. Und selbst Tesla hat beim Model 3 erkannt, dass es hier Grenzen gibt und den Blinkerhebel zurückgebracht (das waren Touchtasten davor).
Für mich macht es am Ende eine gute Mischung aus. Auf dem Lenkrad hat Touch nichts zu suchen, auf dem Display in der Mitte aber durchaus. Gerne begleitet von einer Reihe mit physischen Elementen für Klima und andere Dinge darunter. Es ist der Mix, der es ausmacht, Extreme (nur Touch oder nur Tasten) sind nie optimal.
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